Die Sängerin versucht in einer Entzugsanstalt ihre Drogensucht zu besiegen. Im Dezember 2002 hatte sie erstmals öffentlich eingestanden, dass sie von Alkohol, Marihuana, Kokain und Pillen abhängig ist.

Die Pop-Diva Whitney Houston hat sich in einem langen Ringen mit ihrer Drogensucht in eine Entzugsanstalt begeben. Das bestätigte Houstons Sprecherin Nancy Seltzer. Sie verweigerte aber Angaben zum Zustand der 40-jährigen Sängerin.

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Houston "dankt allen für ihre Hilfe und Gebete", sagte Seltzer in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung.

Die Sängerin, die mit Hits wie "I Will Always Love You" begeisterte, hatte im Dezember 2002 ihre Drogenprobleme erstmals öffentlich eingestanden. Zugleich erklärte sie jedoch in einem Interview mit dem Fernsehsender ABC, sie habe die Sucht durch Gebete überwunden. Houston, die das Magazin "People" einst zu den schönsten Frauen der Welt zählte, war zu dem ABC-Interview abgemagert bis auf die Knochen erschienen.

Spekulationen, sie sei wegen der Drogensucht psychisch und körperlich am Ende, wies sie damals zurück. "Ich bin keine Person, die sterben will. Ich bin eine Person, die Leben in sich hat und die leben will." Auf die Frage der ABC-Journalistin Diane Sawyer, ob Alkohol, Marihuana, Kokain oder Pillen ihr Problem seien, sagte Houston, sie habe zeitweise alles auf einmal eingenommen. Sie wolle ohne Entziehungskur den Drogenkonsum unter Kontrolle bringen. Das gelang ihr offensichtlich ebenso wenig wie ein musikalisches Comeback.

Houstons Ehemann, der R&B-Sänger Bobby Brown, war erst Ende Februar wegen des Verstoßes gegen Bewährungsauflagen zu 60 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft warf ihm unter anderem vor, seine Frau im Dezember so geschlagen haben zu haben, dass ihr die Lippen aufrissen und eine Wange blau anlief. Brown und Houston sind seit 1992 verheiratet und haben eine zehnjährige Tochter.

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(dpa)