Das Wetter in den USA schlägt weiter Kapriolen: 14 Menschen sind gestorben, Zehntausende Haushalte sind ohne Strom, eine ganze Stadt überflutet.

Der schwere Wintersturm in den Bergen im Westen der USA hat mindestens zwei weitere Menschen das Leben gekostet. Im Staat Missouri wurden zwei Frauen getötet, wie die Feuerwehr mitteilte. Mindestens sechs weitere Menschen wurden in Krankenhäuser gebracht.

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Dem heftigen Winterwetter fielen damit bereits 14 Menschen zum Opfer.

In Illinois flüchteten 500 Einwohner aus ihren Häusern, nachdem wegen eines Sturms Eisenbahnwaggons mit gefährlicher Fracht umstürzten. Im Staat Colorado musste eine Autobahn auf zwei Streckenabschnitten wegen Lawinenabgängen gesperrt werden.

In Kalifornien waren nach heftigen Regen- und Schneefällen immer noch Zehntausende Haushalte ohne Strom. Am Wochenende waren es noch mehr als 200.000 gewesen.

Bereits in den vergangenen Tagen sind zwölf Menschen ums Leben gekommen. Darunter sind acht Insassen eines Busses, der am Sonntag im Südosten des Staates Utah auf einer nassen Bergstraße von der Fahrbahn abkam und verunglücke. Das Dach des Busses wurde vom Aufprall weggerissen, Passagiere wurden bis zu 90 Meter weit geschleudert. 20 Fahrgäste wurden verletzt.

Sechs seit Freitag als vermisst gemeldete Personen, die in den Bergen im Süden des Staates Colorado mit Schneemobilen unterwegs waren, sind am Leben. Sie seien am Montag geortet worden, teilte die Polizei des Bezirks Conejos mit. Bei den sechs handelt es sich um zwei Ehepaare aus New Mexiko und deren Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren.

Teile der Kleinstadt Fernley in der Wüste von Nevada standen zum Wochenbeginn nach einem Dammbruch weiter gut einen halben Meter unter Wasser. Mehr als 300 Häuser waren überflutet worden, nachdem am Samstagmorgen der Damm eines Kanals auf einer Länge von 45 Metern eingebrochen war. 3.500 der rund 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht. Ursache des Dammbruchs waren nach Angaben der Behörden tagelange Regenfälle.

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(AP/bavo)