20.000 Menschen sind in diesem Jahr bei Wetterkatastrophen ums Leben gekommen, es entstand ein finanzieller Schaden von 61 Milliarden Dollar. Ein Überblick.

Natur- und von Menschen verursachte Katastrophen haben in diesem Jahr weltweit 20.000 Menschen getötet. Insgesamt entstand ein finanzieller Schaden von schätzungsweise 61 Milliarden Dollar (42,4 Milliarden Euro), wie die vorläufige Bilanz des Rückversicherungskonzerns Swiss Re vom Dienstag zeigt.

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Bangladesch wurde gleich mehrmals von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. Die meisten Todesopfer forderte der Zyklon Sidr Mitte November, der weite Teile im Südwesten des Landes zerstörte und über 4.100 Menschen tötete.

Im Juli lösten heftige Regenfälle in Indien und Bangladesch Überschwemmungen aus. 1.500 Menschen kamen ums Leben.

Die teuersten Versicherungsschäden betrafen Europa, das dieses Jahr ungewohnt stark von Naturkatastrophen heimgesucht wurde. Der Wintersturm Kyrill mit Windstärken bis 190 Kilometern pro Stunde richtete Mitte Januar in Deutschland, Großbritannien, Belgien und den Niederlanden Schäden von insgesamt knapp 5,9 Milliarden Dollar an.

Großbritannien wurde im Sommer gleich zwei Mal von heftigen Überschwemmungen heimgesucht. Die erste Welle richtete einen Versicherungsschaden von knapp drei Milliarden Dollar und die zweite einen von gut zwei Milliarden Dollar an.

Aus dem finanziellen Gesamtschaden von schätzungsweise 61 Milliarden Dollar in diesem Jahr ergab sich für die Sachversicherer eine Belastung von rund 25 Milliarden Dollar.

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(AP/bavo)