Schon seit Wochen lassen hohe Temperaturen die Menschen in Deutschland schwitzen - zur Freude der Getränkeindustrie.
Nach Berechnungen des Marktforschungs- Unternehmens ACNielsen stieg der Absatz von Mineral-, Heil - und Tafelwasser im ersten Halbjahr 2006 um 4,2 Prozent auf knapp 5,2 Milliarden Liter. Das Marktwachstum sei in den warmen Monaten Mai und Juni entstanden, sagte ein Sprecher.
Wassertrinker (© Foto: ddp)
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Vom größeren Durst der Bundesbürger profitierten insbesondere die Discounter. "Ohne die kräftigen Zuwächse von Aldi hätte der Absatz stagniert", erläuterte der Sprecher von ACNielsen.
Klassischer Sprudel am beliebtesten
Diese Tendenz spiegele sich in der Umsatzentwicklung wider. Die Gesamterlöse des Lebensmittel-Einzelhandels inklusive Aldi sowie der Getränkeabhol-Märkte mit Wasser seien im ersten Halbjahr 2006 mit knapp 1,68 Milliarden Euro nahezu gleich geblieben, obwohl die Menge stieg.
Stark gefragt waren Wasser mit Aromen, die ihre Marktbedeutung auf 6,2 Prozent fast verdoppeln konnten. Im Trend liegen weiterhin die kohlensäurefreie Wässer, deren Anteil am Gesamtabsatz um eine halben Punkt auf 12,7 Prozent stieg. Wasser mit wenig Kohlensäure legte leicht auf 31,4 Prozent zu.
Mit Abstand beliebteste Wassersorte der Deutschen blieb der klassische Sprudel mit viel Kohlensäure, dessen Mengenanteil aber unter die 50-Prozent-Marke (48,1 Prozent) sank.
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(dpa)
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