Das erste gemeinsame Bild von Prinz William und seiner Ex-Freundin Kate Middleton hat für Ärger gesorgt: es soll unter Anwendung aggressiver Paparazzi-Methoden entstanden sein.
Das erste gemeinsame Foto von Prinz William und Kate Middleton seit der offiziellen Trennung der beiden hat in Großbritannien für Ärger gesorgt.
Prinz William und Kate verfolgen ein Rugby-Match (Archivbild). (© Foto: AP)
Anzeige
Die Zeitung "Daily Mail" entschied sich am Samstag, das Paparazzi-Bild zurückzuziehen und dafür ein älteres Foto des Paares zu zeigen. Das neue Bild, das den britischen Thronfolger und Kate (beide 25) zusammen in einem Auto zeigt, war nach Angaben von Williams Sprecher entstanden, als Paparazzi die beiden nach einem Nachtclub-Besuch "auf aggressive Art und Weise" verfolgt hatten.
Das Verhalten der Fotografen sei gerade jetzt unverständlich, sagte der Sprecher Paddy Harverson. Denn seit Dienstag untersucht ein Gericht den Tod von Williams Mutter Diana. Die Prinzessin war zusammen mit ihrem Freund Dodi Al Fayed vor zehn Jahren bei einem Autounfall in Paris ums Leben gekommen.
Auch sie war damals von Fotografen gejagt worden. Das Schwesterblatt der "Daily Mail", der "Evening Standard", hatte das "Beweis-Bild" von Kate und William am Vorabend gedruckt und den Wirbel ausgelöst.
Das Traumpaar hatte sich im April getrennt; seit Monaten kursieren jedoch Gerüchte, dass die beiden wieder zusammen sind und eine Verlobung bevorstehe. Doch ein "Beweisfoto" für die Wiedervereinigung gab es bisher noch nicht.
Das neue Foto zeigt einen nach unten blickenden und verärgert wirkenden Prinzen und die ihn anlächelnde Kate auf dem Rücksitz eines Autos. Beide hatten zuvor im Londoner Edelclub Boujis gefeiert.
Die Boulevardzeitung "The Sun" brachte das Bild trotz des königlichen Protests. Williams Sprecher sagte, der Prinz sei wegen des "bedrohlichen Verhaltens der Paparazzi besorgt". Das Paar sei von Fotografen auf Motorrädern, Autos und zu Fuß verfolgt worden.
Es sei für beide "gefährlich und beängstigend" gewesen. Die Presse- Beschwerdekommission teilte mit, Fotos die durch Bedrohung entstanden seien, dürften nicht gezeigt werden.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(dpa)
Zum 30. Todestag von Romy Schneider
du hast natürlich recht, auch als aussteiger entkäme der prinz der medienmeute nicht, oder erst recht nicht. ungnade der geburt sozusagen. da wird dem guten nichts anderes als uns rotblütlern übrigbleiben, die sich mit den fakten zu arrangieren versuchen :D
Jetzt hetzt die klickende Paparazzi-Meute eben hinter Prinz William und Kate Middleton her.
Die blau-blutrünstige "Treibjagd" im herbstlichen England ist wieder eröffnet.
Ihr letzter "Jagderfolg", Prinzessin Diana, ist scheinbar für diese von hirnlosen "Gelbe Presse Lesern" lebenden "Bluthunde" schon zu lange her.
Sie wollen wohl wieder blaues "Blut" sehen.
An der Wand welcher Unterführung oder an welchem Baumstamm soll' s wohl diesmal sein ?
"...ganz einfach:
keine Monarchie, keine Krone = keine Paprazzis"
Wobei das Auftreten von Paparazzis ja keine Frage der Existenz einer Monarchie ist, sondern mit der historisch oder durch bestimmte Ereignisse gewachsene irgendwie geartete mehr oder weniger großer Prominenz einer Person zu tun hat. Es gibt genügend alte Adelsfamilien ohne aktuelle politische Funktionen die dennoch regelmäßig in den Klatschspalten bzw. "People Magazinen" auftauchen. Die britische Königsfamilie wird also so oder so immer mit Paparazzis leben müssen.
Dass sich die Betroffenen auch mal öffentlich darüber aufregen halte ich für normal, Prominenz heißt ja nicht, dass man sich deshalb nicht individuell von aufdringlichen Journalisten belästigt fühlen darf, auch wenn man die öffentlich Aufmerksamkeit ansonsten genießt. Solange keine Maßnahmen ergriffen werden die die Pressefreiheit insgesamt einschränken finde ich das in Ordnung. Paparazzi arbeiten nun mal mit Methoden mit denen sie sich nicht unbedingt beliebt machen - dessen sind sie sich aber normalerweise auch bewußt und dafür bekommen sie im Zweifel für DAS Foto halt auch sehr viel Geld.
..so daneben finde ich sansebars kommentar nun nicht... ich dachte beim lesen des artikels auch gleich: tscha, wird wohl schwierig, so ein leben auf staats(bürger)kosten, ohne dass sich das gemeine volk auch für die, die sie alimentieren, interessieren...
natürlich kann der willi nix dafür, wohinein er geboren wurde. aber solange er nicht zum aussteiger wird, wird er mit dem gesteigerten medialen interesse leben müssen. denn dass die britischen untertanen gerne was von ihren vielen pfunds, die sie dieser lustigen familie spenden, haben möchten, finde ich nicht so abwegig.
@Sansebar
Ich fund es ja schon erstaunlich, dass Leute deines Schlages es schaffen, die Intermetseite einer Zeitung auf zu rufen und dann auch noch ein Kommentar zu verfassen...
Nicht schlecht Sansebar.
Paging