Vulkanausbruch auf Hawaii Kilauea schleudert Asche neun Kilometer in die Luft

Am Morgen war aus verschiedenen Rissen am Krater des Kilauea bereits Lava ausgetreten.

(Foto: AFP)
  • Auf Hawaiis Hauptinsel Big Island ist der Vulkan Kilauea ausgebrochen.
  • Eine Detonation schleudert Asche neun Kilometer in die Luft.
  • Der Nationalpark, in dem sich der Vulkan befindet, ist bereits seit dem 11. Mai vorsorglich geschlossen.

Der Vulkan Kilauea auf Hawaii hat in einer gewaltigen Explosion Asche mehr als 9000 Meter hoch in die Luft geschleudert. Geophysiker bei der US-Regierungsbehörde US Geological Survey bestätigten die Detonation im Krater und sprachen von einem explosiven Ausbruch.

Zuvor hatten sich mehrere Kilometer östlich des Kraters Risse im Boden gebildet, aus denen Lava austrat. Der Krater liegt in einem Nationalpark, der seit dem 11. Mai geschlossen ist. Die Behörden haben erklärt, sie rechneten nicht mit einer tödlichen Gefahr durch die Explosionen, solange niemand den Park betrete.

Einer der aktivsten Vulkane der Welt

Nach einer Serie von Eruptionen seit Ende April waren bereits Dutzende Gebäude durch Lavaströme zerstört worden, davon viele Häuser in einem Wohngebiet östlich des Vulkans. Nach der Detonation am Donnerstag wurden Anwohner in der Nähe aber lediglich aufgefordert, in ihren Häusern Schutz vor dem Ascheregen zu suchen.

Der Kilauea auf der Hauptinsel Big Island ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Bei einer Eruption 1924 wurde ein Mensch getötet, 17 Tage lang schossen Gesteinsbrocken und Asche aus dem Gipfelkrater.

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