Bundeswehr Soldatin in Kaserne vergewaltigt

Vergewaltigt, geknebelt und in einen Spind gesperrt: So soll sich ein Unbekannter in einer Kaserne im niedersächsischen Bückeburg an einer jungen Soldatin vergangen haben. Der Täter ist noch auf freiem Fuß.

Eine junge Soldatin ist in einer Kaserne im niedersächsischen Bückeburg (Landkreis Schaumburg) vergewaltigt worden. Das bestätigte die Polizei am Donnerstag. Der Täter ist noch nicht gefasst, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Unbekannte soll die Soldatin nach der Tat geknebelt, gefesselt und in einen Spind gesperrt haben. Angeblich legte er noch ein Handy zu ihr, damit sie Hilfe holen konnte.

Bei dem Opfer soll es sich um eine junge Unteroffizierin aus der Bückeburger Heeresfliegerwaffenschule handeln. Man arbeite "mit Hochdruck" an der Aufklärung des Falls, sagte der Sprecher. Es sei nicht auszuschließen, dass jemand von außen in die Kaserne eingedrungen ist. Auch die Feldjäger sind in den Fall eingeschaltet, sagte ein Sprecher des Heeresamtes in Köln. Die junge Frau werde psychologisch betreut, sagte er. Mit Soldaten aus ihrem Bekanntenkreis würden Gespräche geführt.