Der im Golf von Aden gekaperte deutsche Getreidefrachter Patriot ist nicht mehr in Piratenhand: Das Schiff sei freigelassen worden, bestätigte das Auswärtige Amt.
Der im vergangenen Monat von somalischen Piraten entführte deutsche Getreidefrachter Patriot ist wieder frei. Dies teilte die in Kenia ansässige Organisation "East African Seafarers Assistance" am Dienstag mit.
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Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte, der Frachter sei bereits seit vergangenem Freitag frei. An Bord des Schiffes seien keine Deutschen gewesen.
Nach der Freilassung halten die Piraten an deutschen Schiffen nur noch die Hansa Stavanger in ihrer Gewalt. Unter den 24 Seeleuten an Bord sind fünf deutsche Staatsbürger.
Der unter maltesischer Flagge fahrende Frachter der Reederei Johann M. K. Blumenthal aus Hamburg war im Golf von Aden gekapert worden. Über den Gesundheitszustand der 17-köpfigen Besatzung wurde zunächst nichts bekannt. Unklar blieb auch, ob ein Lösegeld gezahlt wurde.
Die Piratenangriffe vor der Küste Ostafrikas haben in den vergangenen Wochen stark zugenommen. Eine internationale Flotte ist in der Region im Einsatz, um die Überfälle auf Schiffe zu unterbinden. Auch die deutsche Marine beteiligt sich.
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(Reuters/dmo)
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