In Sachsen ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Das Virus wurde bei einer Ente nachgewiesen. In einem Dorf bei Görlitz sollen nun vorsorglich 1400 Tiere getötet werden.

In Deutschland ist die Vogelgrippe wieder ausgebrochen. Im Landkreis Görlitz sei in einem Nutzgeflügelbestand bei einer Ente der Subtyp H5N1 nachgewiesen worden, teilte das sächsische Sozialministerium am Donnerstag mit. "Derzeit wird untersucht, ob es sich um die hochansteckende H5N1-Variante handelt", sagte Ministeriumssprecher Ralph Schreiber.

Die Vogelgrippe ist zurück in Deutschland

Die Vogelgrippe ist zurück in Deutschland. (© Foto: dpa)

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Die Proben würden vom Friedrich-Loeffler-Institut auf der Ostseeinsel Riems analysiert. Der Bestand in einem Dorf bei Görlitz werde vorsorglich getötet, sagte der Sprecher weiter. Es handele sich um 1400 Tiere, darunter 700 Gänse. Der Betrieb sei gesperrt worden. Das Virus sei bei einer Routineuntersuchung festgestellt worden. Die Ente habe keine Krankheitssymptome gezeigt. Es seien zusätzliche 150 Proben genommen worden, um zu sehen, ob sich das Virus in dem Bestand bereits verbreitet habe.

In Sachsen war zuletzt 2006 in einem Nutztierbestand die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Vergangenes Jahr wurde nach Angaben Schreibers bei sieben Wildvögeln das Virus festgestellt. Wissenschaftler befürchten, dass das aggressive H5N1-Virus mutieren und dann auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Dies könnte zu einem massenhaften Ausbruch der Krankheit führen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bereits weit über 200 Menschen an Vogelgrippe gestorben. Sie hatten sich an Tieren angesteckt.

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(Reuters/bre)