Zwei Wochen lang war eine 22-Jährige aus Sachsen-Anhalt vermisst worden. Jetzt entdeckte ein Mann ihre Leiche in einer Klärgrube. Die Polizei ermittelt wegen Mordes.
Eine seit gut zwei Wochen vermisste 22-Jährige aus Landsberg in Sachsen-Anhalt ist vermutlich ermordet worden. Die Leiche der Frau wurde in einer ehemaligen Klärgrube in Teutschenthal gefunden, etwa 30 Kilometer von Landsberg entfernt. Die Polizei geht nach der Obduktion von einem Gewaltverbrechen aus. "Wir ermitteln wegen des Verdachts des Mordes", sagte Polizeisprecher Siegfried Koch in Halle. Ein Mann hatte die Leiche am Donnerstagnachmittag in einem Becken der alten Kläranlage entdeckt.
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Zur Todesursache machte die Polizei unter Hinweis auf ermittlungstaktische Gründe keine Angaben. Auch Einzelheiten zum Fundort der Leiche und nähere Details zum Opfer wurden nicht genannt. Eine sechsköpfige Mordkommission ermittelt. Um weitere Spuren zu sichern, sollte die mit Unrat gefüllte Grube geleert werden. Zudem werden Bewohner aus Teutschenthal befragt.
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(sueddeutsche.de/dpa/holz/ehr)
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