Nach Erdstoß eingeschlossen 19 Kumpel aus polnischer Mine gerettet

In der Mine in Polkowice wird Kupfer gefördert (Archivfoto).

(Foto: REUTERS)

1000 Meter tief und ohne Kontakt zur Außenwelt: In Südwestpolen waren nach einem Erdstoß 19 Kumpel einer Kupfermine nicht mehr zu erreichen. Etliche Männer konnten sich jedoch schon selbst befreien.

Alle bei einem Erdbeben in der polnischen Kupfermine "Rudna" verschütteten Bergleute sind wieder über Tage. 19 Kumpel waren seit Dienstagabend in etwa 1000 Metern Tiefe vermisst worden. Als am Morgen Helfer Kontakt zu der Gruppe herstellten konnten und anschließend am Unglücksort im niederschlesischen Polkowice eintrafen, hatten sich neun Männer schon selbst befreien können.

Die meisten blieben sogar unverletzt. "Einer der Männer hat eine drei Zentimeter lange Wunde am Kopf, die mit ein paar Stichen genäht werden kann", sagte ein Sprecher der Bergbaugesellschaft KGHM über den glücklichen Ausgang des unterirdischen Dramas. Retter hatten die ganze Nacht lang Zugang zu den vermissten Bergleuten gesucht, nachdem der Kontakt zu 19 Kumpeln am späten Abend abgebrochen war.

Insgesamt hatten in der Gefahrenzone 42 Bergleute gearbeitet.