Eine riesige Rauchwolke hat in Argentinien den Verkehr in der Hauptstadt Buenos Aires und den umliegenden Provinzen lahmgelegt. Mehrere Menschen kamen bereits ums Leben

Bei Autounfällen kamen nach Medienberichten mindestens sieben Menschen ums Leben, viele andere wurden verletzt. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden.

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Das Puerto Madero Viertel in Buenos Aires: Dichter Rauch liegt über der Stadt (© Foto: dpa)

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Der Flugverkehr wurde zum Teil unterbrochen, einige Häfen stellten ebenfalls den Betrieb ein. Die argentinische Regierung machte die Landwirte und die Fischer für die Umweltkatastrophe im Delta des Flusses Paraná, einem Biosphärenreservat, verantwortlich.

Das Feuer, mit dem die Felder zur Vorbereitung der neuen Aussaat abgebrannt wurden, habe sich über fast 700 Quadratkilometer (etwa die Größe Hamburgs) ausgebreitet. Der Rauch sei sogar bis ins NachbarlandUruguay gezogen.

Die Regierung beschuldigte die Landwirte, mit dem Abbrennen der Felder Geld sparen zu wollen. Vertreter der Bauern, wie der Vizepräsident der Argentinischen Agrarvereinigung FAA, Ulises Forte, wiesen die Anschuldigungen zurück.

Ein Streik der Landwirte hatte zuvor bereits für Lebensmittelknappheit in dem Land gesorgt. Extreme Trockenheit sorgte für die schnelle Ausbreitung der Flammen.

Einige Feuer brennen nach Medienangaben schon seit 20 Tagen und werden durch den Wind immer wieder neu angefacht. Die Hauptstadt Buenos Aires liege seit mehreren Tagen unter der dichten Rauchwolke. Überall rieche es verbrannt. Viele Einwohner klagten über Atem- und Sehbeschwerden.

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(dpa/grc)