USA Tote und Verletzte bei Busunglück in Oregon

Bei einem schweren Busunfall im Nordwesten der USA sind mindestens neun Menschen getötet worden, Dutzende Passagiere wurden verletzt. Der Bus war bei war bei glatter Fahrbahn durch eine Leitplanke gebrochen und die Böschung hinabgestürzt.

Auf eisglatter Straße sind im Nordwesten der USA mindestens neun Menschen bei einem schweren Busunglück ums Leben gekommen. Mindestens 36 weitere wurden bei dem Unfall am Sonntag (Ortszeit) in der Nähe des Orts Pendleton im Bundesstaat Oregon verletzt, wie The Oregonian unter Berufung auf Behördenangaben berichtete.

Der Bus sei auf einer Überlandstraße ins Schleudern geraten, habe die Leitplanke durchbrochen und sei schließlich eine Böschung etwa 30 Meter hinabgestürzt. Die Straße sei besonders im Winter als extrem gefährlich bekannt und mit Warnschildern markiert.

Die Rettungsarbeiten wurden durch das unwegsame, schneebedeckte Gelände erschwert. Der stark eingedrückte Bus war in extremer Schräglage an der Böschung liegengeblieben, Retter mussten sich abseilen.

Die meisten Passagiere seien aus dem Bus hinausgeschleudert worden, sagte ein Feuerwehr-Sprecher dem Lokalsender KPTV. "Ich arbeite seit 20 Jahren als Feuerwehrmann, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen." Mit geländegängigen Fahrzeugen wurden die Verletzten von dem mit etwa 30 Zentimeter Schnee bedeckten Hang geborgen und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Vermutlich habe der Fahrer auch wegen der Eisglätte auf der vierspurigen Straße die Kontrolle über den Bus verloren, berichtete The Oregonian unter Berufung auf Polizeiangaben. Die genaue Unfallursache sei aber noch unklar und werde untersucht. Der Busfahrer habe das Unglück überlebt, sei aber so schwer verletzt, dass er zunächst nicht befragt werden konnte.

Der Bus gehört dem Bericht zufolge einer Firma in Vancouver. Er habe sich am Ende einer neuntägigen Tour nach einem Stop in Las Vegas auf dem Rückweg nach Kanada befunden.