USA: Selbstbefriedigungs-Wettbewerb "Wie ein Marathon"
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Für einen guten Zweck: Mehrere hundert Menschen haben in den USA an einem Wettbewerb zur Selbstbefriedigung teilgenommen.
Mehrere hundert Menschen haben am Wochenende in den USA an einem Selbstbefriedigungs-Wettbewerb teilgenommen.
"Es ist wie ein Marathon, nur mit dem Unterschied, dass einem am Ende nicht die Füße wehtun - außer man befriedigt sich auf eine ungewöhnliche Weise", sagte Carol Queen, Angestellte eines Sex-Shops in San Francisco und Mitbegründerin des "Masturbathon", am Samstag.
Der Laden hatte im Jahr 1995 den Mai zum Monat der Selbstbefriedigung erklärt und fünf Jahre später den Masturbationswettbewerb in San Francisco ins Leben gerufen. Er dient einem wohltätigen Zweck: Die Erlöse kommen Projekten zur sexuellen Aufklärung zugute.
Ähnliche Wettbewerbe werden auch in London und Kopenhagen ausgetragen. In London fand der sogenannte "Masturbate-a-thon" erstmals 2006 statt.
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Unter den hunderten Teilnehmern des diesjährigen US-Wettbewerbs war unter anderem Masanobu Sato, Manager eines japanischen Sexspielzeug-Herstellers. Er hatte eigens die weite Reise aus Tokio auf sich genommen, um seinen Titel in der Disziplin Ausdauer bei der Selbstbefriedigung zu verteidigen, den er im Vorjahr mit neun Stunden 33 Minuten aufgestellt hatte.
Der Mann nimmt seine Sache offenbar sehr ernst: "Er trainiert richtig dafür", sagte einer seiner Kollegen. "Am wichtigsten ist es, langsam an die Sache ranzugehen und das Atmen nicht zu vergessen", betonte ein als "Sex-Coach" bezeichneter Mann am Rande der Wettkämpfe.