Er hörte einfach nicht auf zu toben, da griffen die Beamten zu ihrer "stun gun": In den USA haben Polizisten eine Elektroschockpistole gegen einen zehnjährigen Jungen eingesetzt.
Im US-Staat Indiana haben zwei Polizisten ein Elektroschockgerät gegen einen zehnjährigen Jungen eingesetzt. Nach Angaben ihrer Vorgesetzten in Martinsville wurden sie am Dienstag in eine Kindertagesstätte gerufen, in der der Junge auf zwei Angestellte der Tagesstätte eingeschlagen und getreten habe.
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Eine Elektroschockpistole der Marke Taser: Amnesty International (ai) kritisiert den Einsatz der Elektroschockpistolen in den USA scharf - schon wieder macht ein Fall Schlagzeilen. (© Foto: dpa)
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Nach einer Warnung habe einer der Beamten dem Jungen mit seinem Elektroschockgerät ein bis zwei Sekunden lang Stromstöße versetzt. Der andere habe ihm ins Gesicht geschlagen, schilderte Polizeichef Jon Davis. Der Junge habe geweint, hätte aber bei dem Vorfall keine schweren Verletzungen erlitten. Die beiden Polizisten sind inzwischen vom Dienst suspendiert.
Davis kritisierte auf einer Pressekonferenz das Vorgehen seiner Beamten und sagte, sie hätten den Jungen auch ohne Einsatz von Gewalt bändigen können. Nach Angaben der Polizeistelle sei der Junge "außer Kontrolle" gewesen, als sie an der Tagesstätte eintrafen. Er hätte "wie wild" um sich geschlagen und getreten.
Immer wieder werden in den USA Vorfälle bekannt, in denen Polizisten ihre sogenannten Taser stun guns auch gegen Kinder einsetzen. Im November wurde in Arkansas ein Beamter entlassen, weil er ein zehnjähriges Mädchen mit Stromstößen aus dem Gerät traktiert hatte.
Grund der Kündigung war bei dem Fall aber nicht der Einsatz des Elektroschockgeräts an sich gewesen. Vielmehr hatte der Polizist gegen eine Dienstvorschrift verstoßen, bei dessen Einsatz eine an dem Gerät angebrachte Kamera einzuschalten.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) hatte den Einsatz der Elektroschockwaffen scharf kritisiert: Demnach sind in den USA innerhalb von acht Jahren 334 Personen ums Leben gekommen. Die Organisation warnte vor deren tödlichen Gefahren.
90 Prozent der Menschen, die nach einem Taser-Einsatz in den USA starben, waren nach Angaben der Organisation nicht bewaffnet und stellten keine unmittelbare Bedrohung dar. Die Opfer seien oftmals wiederholten und anhaltenden Elektroschocks ausgesetzt gewesen. In den meisten der untersuchten 334 Todesfälle hätten auch Faktoren wie Drogen eine Rolle gespielt. Die US-Polizei habe Taser gegen Kinder, schwangere Frauen und Menschen mit Altersdemenz eingesetzt.
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(apn/hai)
Frauen in Saudi-Arabien
"(...) [d]ie Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) (...) den Einsatz der Elektroschockwaffen scharf kritisiert: Demnach sind in den USA in(...) acht Jahren 334 Personen ums Leben gekommen. Die Organisation warnte vor deren tödlichen Gefahren.
90 Prozent der Menschen, die nach einem Taser-Einsatz in den USA starben, waren nach Angaben der Organisation nicht bewaffnet und stellten keine unmittelbare Bedrohung dar. Die Opfer seien oftmals wiederholten und anhaltenden Elektroschocks ausgesetzt gewesen. In den meisten der untersuchten 334 Todesfälle hätten auch Faktoren wie Drogen eine Rolle gespielt. Die US-Polizei habe Taser [] gegen Kinder, schwangere Frauen und Menschen mit Altersdemenz eingesetzt."
So steht's nicht nur im obigen Artikel... so steht's auch bereits wortwörtlich im Artikel "15-Jähriger stirbt nach Taser-Einsatz" vom 24.03.2009: /panorama/114/462728/text/ !
Wie in einem von vermutlich zahllosen Parallelfällen (/gesundheit/497/507653/text/ - siehe Kommentar) hält es der Autor wieder für unnötig, dem Leser mitzuteilen, daß der Text keineswegs neu ist. Zwar wird hier immerhin nicht behauptet, die AI-Daten seien aktuell - trotzdem sollte dem Leser gegenüber Offenheit herrschen, welche Artikelteile eine neue Leistung sind und welche nur von anderen Texten - einschließlich der veröffentlichten (!) eigenen - abgekupfert oder schlicht kopiert wurden.
Wie bereits im anderen Artikelkommentar geschrieben, fragt man sich sonst, "wie oft so Recycling-Recherchestil wohl sonst noch bei der SZ vorkommt... und wie man so einer Zeitung noch Vertrauen schenken soll." (zitiert vom Kommentar dort - sieh mal, geht doch!)