Die Kinder stritten auf dem Rücksitz - daraufhin machte die Mutter kurzen Prozess: Sie hielt an und setzte ihre Töchter auf die Straße. Nun muss sie sich vor Gericht verantworten.
Eine Mutter in White Plains im US-Staat New York hat ihre zehn und zwölf Jahre alten Töchter kurzerhand fünf Kilometer von Zuhause entfernt auf die Straße gesetzt. Die 45-jährige Anwältin sieht sich deshalb seit Dienstag mit dem Vorwurf der Gefährdung von Kindern konfrontiert.
Anzeige
In einer einstweiligen Verfügung wurde ihr bis auf weiteres verboten, ihre Kinder zu sehen. Die Kinder blieben bei dem Zwischenfall vom Sonntag unverletzt, die jüngere Tochter wurde aber von einem "guten Samariter" in einem ziemlich aufgelösten Zustand auf der Straße aufgelesen, hieß es. Die ältere fand nach Angaben der Polizei alleine den Weg zu ihrer Mutter.
Der Anwalt der Mutter, Vincent Briccetti, wollte sich zu dem Fall nicht äußern. Er sagte aber: "Madlyn ist eine großartige Mutter, verbunden mit einer großartigen Familie und dankbar für die Unterstützung von Freunden und Familieangehörigen." Ein Kinderpsychologe, Richard Gersh, bezeichnete das Verhalten der Mutter als unangemessen. "Es ist für ein Kind eine traumatische Situation, von einem Elternteil in dieser Art verlassen zu werden", sagte er. "Sie können sich vorstellen, was da für emotionale Probleme entstehen."
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(AP/hai)
FKK-Slackliner Alexander Schulz
Natürlich:
plasmaoxyd.de/wp/?p=113
Auch ne schlimme Geschichte...
@Passagier: Ja aber da ist doch sicher noch mehr passiert? :))
Auf der Erde leben über 8 Mrd. Menschen.
Wenn Sie jetzt jede empörenswerte Handlung eines dieser Leute auf Ihrer Panorama-Seite unterbringen wollen, dann haben Sie echt was vor.
In White Plains setzt eine Mutter ihre Tochter kurzerhand auf die Straße. In Tadschikistan hat - meiner Information nach - ein Lehrer einen Schüler geohrfeigt. In Moskau hat der Bürgermeister über 100 mal eine rote Ampel ignoriert! In La Paz hat ein Hundehalter tatenlos zugesehen, wie sein Hund einen Passanten biss und in Vaduz wurde ein zwölfjähriges Kind beschimpft, weil es in der Fußgängerzone auf den Boden gepieselt hat ...
Welcome to the USA.
Da müsste man ja jeden verhaften und das Sorgerecht entziehen, der ein Kind von 10 Jahren oder älter mal alleine auf die Straße lässt.
Sicher ist die Maßnahme der Mutter zu drastisch. Aber ihr gleich die Kinder völlig entziehen?
Welche Schuld bürdet man damit auch den Kindern auf?