Vor vier Jahren war aus dem Lastwagenfahrer Abraham Shakespeare ein 31-facher Lottomillionär geworden. Jetzt wurde seine Leiche entdeckt.

Mysteriöser Mord an einem Lottomillionär: Ermittler fanden die Leiche von Abraham Shakespeare einbetoniert in einem Haus in dem Ort Plant City im US-Staat Florida.

Lotto-Werbung, AP

Große Jackpots wecken Begehrlichkeiten - oft auch nachdem der Gewinn ausgeschüttet wurde. (© Foto: AP)

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Der 43-Jährige war im November von seiner Familie als vermisst gemeldet worden. Einzelheiten zu dem spektakulären Mordfall gaben die Behörden zunächst nicht bekannt. Die Fahnder sprachen aber von einem "kaltblütigen Mord", Motiv und Mittel bezeichneten sie als "düster".

Der wegen wegen Einbruchs, Körperverletzung und versäumter Unterhaltszahlungen polizeibekannte Lastwagenfahrer hatte vor vier Jahren 31 Millionen Dollar (heute 22,3 Millionen Euro) im Lotto gewonnen. Davon kaufte er sich ein Auto, beim Pfandleiher eine Rolex und ein Haus für eine Million Dollar.

Ein Trucker-Kollege beschuldigte Shakespeare später, ihm den Glücksschein aus der Brieftasche gestohlen zu haben. Shakespeare konnte die Vorwürfe vor Gericht jedoch erfolgreich abschmettern.

Ein Hinweis hatte die Behörden schließlich zu dem Betongrab geführt, wo sie die Leiche 13 Zentimeter unter der Oberfläche fanden. Das Haus gehöre dem Freund "einer Person von Interesse" in den Ermittlungen, berichtete der Lokalsender WFTV. Shakespeare konnte anhand seiner Fingerabdrücke identifiziert werden.

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(dpa/woja/beu)