Im mittleren Westen der USA sind bei Schneestürmen und Eisesglätte 14 Menschen ums Leben gekommen. 100.000 Haushalte sind ohne Strom.

Schneestürme haben im Mittleren Westen der USA zahlreiche Fernstraßen nahezu unpassierbar gemacht und zu schweren Behinderungen des Weihnachtsverkehrs geführt.

USA, dpa

Schneestürme und Eisesglätte machten in USA (wie hier in Kansas) das Autofahren unmöglich. (© Foto: dpa)

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Bei Eis- und Schneeglätte kam es zu mehreren Massenunfällen. Mindestens 14 Menschen verloren nach Behördenangaben vom Montag seit dem Wochenende ihr Leben.

Rund 100.000 Haushalte in Teilen der Staaten Minnesota, Wisconsin und Michigan waren wenige Stunden vor dem Weihnachtsfest immer noch ohne Strom. Am Flughafen Chicago mussten bis zum Sonntagabend mehr als 250 Flüge gestrichen werden. Im US-Staat Michigan entwurzelte die Wucht des Sturms hunderte Bäume.

Der Wind wehte in der Spitze mit bis zu 142 Stundenkilometern übers Land, in der Region Chicago maßen Meteorologen Böen von knapp 70 Stundenkilometern. In Michigan waren nach Angaben der Elektrizitätswerke vom Sonntagabend etwa 75.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten, in Illinois saßen die Bewohner von etwa 24.000 Haushalten im Dunkeln.

Der Sturm brachte Teilen Wisconsins, die bereits eine 30 Zentimeter dicke Schneedecke hatten, am Sonntag weitere 30 Zentimeter Schnee. Das Wetterradar zeigte, wie die Schneeschauervon Wisconsin nach Minnesota, Michigan und Indiana weiterzogen. Im Gebiet von Madison in Wisconsin folgte ein fast vier Stunden andauernder Eisregen. "Alles hier draußen ist eine Eisbahn", beschrieb ein Polizist in Rock County die Lage.

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(AP/gba)