USA Mann schießt Schulbusfahrer nieder und nimmt Kind als Geisel

Im US-Bundesstaat Alabama hat ein Unbekannter auf den Fahrer eines Schulbusses geschossen und ein Kind als Geisel genommen. Der Busfahrer soll seinen Verletzungen erlegen sein.

Bei einem Überfall auf einen Schulbus im US-Bundesstaat Alabama hat ein Mann nach Berichten amerikanischer Medien den Fahrer niedergeschossen und ein Kind als Geisel genommen. Der Verdächtige habe sich mit dem Sechsjährigen offenbar in einem selbst gebauten Bunker unter der Erde verschanzt, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf die Polizei.

Der Busfahrer erlag seinen Schussverletzungen. Der Täter habe von dem Fahrer verlangt, zwei Kinder aus dem Bus aussteigen zu lassen. Sie waren am Dienstagnachmittag auf dem Rückweg von der Schule. Als sich der Fahrer weigerte, habe der Mann geschossen, sich eines der Kinder gegriffen und sei geflohen, berichtete der TV-Sender ABC 3340.

Der Mann soll sich in der Nähe von Midland City mit dem Kind in einem selbstgebauten Bunker oder Sturmunterschlupf verschanzen, hieß es bei CNN. Die Polizei vor Ort suche nach Wegen, den Sechsjährigen zu befreien. Ob der Junge mit dem Mann in Verbindung stehe, sei noch unklar. Fest steht den Angaben zufolge, dass er täglich Medizin braucht. In der Nacht sei ihm diese über ein Rohr in den Unterschlupf gereicht worden, über das die Polizei mit dem Geiselnehmer kommuniziert.

Unter den Einsatzkräften am Tatort sind auch die Bundespolizei FBI sowie Sprengstoffspezialisten, hieß es beim TV-Sender NBC.