USA Mann erschießt Kinder, Frau und sich selbst
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Familiendrama in Kalifornien: Offenbar aus Verzweiflung über seinen Jobverlust hat ein Mann seine engsten Familienangehörigen umgebracht.
Offenbar wegen des Verlusts seines Jobs hat ein Mann in den USA seine Frau und seine fünf Kinder getötet. Anschließend habe der Täter sich selbst getötet, teilte ein Polizeisprecher am Dienstag in Los Angeles mit.
Fassungslos stehen die Ermittler vor dem Haus, in dem ein Mann seine Familie getötet hat - offenbar aufgrund seiner wirtschaftlichen Situation.
(Foto: Foto: AFP)Bevor er die Waffe gegen sich selbst richtete, hatte er einem Bericht der Los Angeles Times zufolge die Notrufnummer 911 gewählt. "Er teilte mit, dass seine Familie erschossen wurde", sagte der Polizist Sam Park der Zeitung. Nach Angaben der Polizei fand das Blutbad im Haus der Familie in Wilmington, einem Stadtteil von Los Angeles, statt.
Am Dienstag hatte der Mann ein Fax in verbittertem Tonfall an den örtlichen Fernsehsender geschickt, in dem er seinem Arbeitgeber die Schuld an der Tat gibt. Dem Fax zufolge hatte er kürzlich seinen Job in einem Krankenhaus verloren.
In dem Brief ist die Rede davon, dass der Mann mit seiner Frau über den Selbstmord gesprochen hatte und beide damit einverstanden gewesen seien. "Also nach diesem schrecklichen Schicksalsschlag hielt meine Frau es für besser, mit unserem Leben Schluss zu machen - und warum sollten wir unsere Kinder in die Hände anderer geben ... ", zitiert die Zeitung aus dem Brief.
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"Er war verzweifelt über seine Jobsituation", sagte Vize-Polizeichef Ken Garner dem Radiosender KFWB. "Er machte eine schwierige Situation in der Arbeit durch ... und das hat ihn dazu gebracht, sich und seine Familie zu töten - so jedenfalls heißt es in dem Fax."
Bei den getöteten Kindern handelt es sich um ein achtjähriges Mädchen, fünfjährige Zwillingsschwestern und zweijährige Zwillingsbrüder. "Es war eine grausame Szene", berichtete Garner. "Ich bin seit 32 Jahren bei der Polizei, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen."
Die Großmutter des Familienvaters beschrieb den Mann als jemandem, dem die Arbeit sehr wichtig sei. "Jedes Mal, wenn ich ihn anrief, war er in der Arbeit", sagt sie der Los Angeles Times. "Er arbeitete schlichtweg die ganze Zeit."