USA 20-Jähriger überlebt Bisse von Hai, Bär und Schlange

Dylan McWilliams gibt Überlebens-Seminare - und spricht aus Erfahrung: Drei Mal kam er gefährlichen Tieren in die Quere, drei Mal griffen sie ihn an.

Aller guten Dinge sind drei - heißt es ja immer so nett. Im Fall von Dylan McWilliams sind diese drei Dinge eher lebensgefährlich, als nett. Es sind: ein Hai, ein Bär und eine Klapperschlange. Der US-Amerikaner aus Colorado wurde in den vergangenen drei Jahren von diesen drei Tieren gebissen - und hatte drei Mal Glück im Unglück.

Der 20-jährige ist ein echter Naturfreund. Die letzten paar Jahre reiste er mit dem Rucksack durch die USA und Kanada. Schon als kleiner Junge, mit drei oder vier Jahren, entdeckte er seine Leidenschaft für Outdoor-Abenteuer: Sein Großvater habe ihm beigebracht, wie man in der Natur überlebt, erzählte McWilliams dem Sender BBC. So arbeitete er zuletzt unter anderem als Survival Trainer: "Ich habe Kindern und allen, die interessiert sind, beigebracht, wie man in der Wildnis überlebt", sagt McWilliams.

Obwohl er also ein Survival-Experte ist, hat er es - eigenen Angaben zufolge - drei Mal geschafft, von wilden Tieren gebissen zu werden. Zuletzt am vergangenen Donnerstag, als er vor der Küste Hawaiis surfen war. Eigentlich hätte er wissen müssen, dass das Wasser, aufgrund der Stürme der letzten Tage braun und voller Schlamm, Haie anlockt, weil sie leichte Beute wittern. Trotzdem wagte sich McWilliams aufs Brett - und wurde etwa 30 Meter vom Strand entfernt von einem angeblich zwei Meter langen Tigerhai in die Wade gebissen. Sofort habe er nach dem Hai getreten und konnte sich an Land retten, sagt er, wo die Wunde mit sieben Stichen genäht wurde.

Ein Bär biss ihm in den Nacken und zog ihn mit sich

Der Vorfall hat schmerzhafte Erinnerungen bei McWilliams wach gerufen: Im vergangenen Juli seien neun Stiche bei ihm nötig gewesen. In einem Zeltlager in Colorado habe er unter freiem Himmel geschlafen, bis ein 130 Kilo schwerer Schwarzbär ihn mitten in der Nacht im Nacken packte und ihn ein paar Meter weit mit sich zog. Instinktiv, so sagt McWilliams, wehrte er sich und erwischte ein Auge des Bären, sodass dieser von ihm abließ. Die Narben seien noch zu sehen und schmerzten ihn nach wie vor.

Doch auch der Bärenbiss war nicht seine erste Begegnung mit dem drohenden Tod durch ein Tier. Vor gut drei Jahren sei er beim Wandern im US-Bundesstaat Utah von einer Klapperschlange gebissen worden, sagt McWilliams. Er habe sich gegen einen Besuch im Krankenhaus entschieden - und hatte Glück, dass das Gift der Schlange ihn nur für ein paar Tage kränkeln ließ. Berichte und Auftritte bei ABC, CNN, BBC, oder im People Magazine: McWilliams Geschichte erfährt weltweit mediale Aufmerksamkeit. "Ich glaube, ich war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort", sagt der US-Amerikaner über die Vorfälle. Gefährlichen Tieren aus dem Weg zu gehen, hat ihm sein Großvater offensichtlich nicht beigebracht.

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