Ihre Haftzeit haben sie schon abgesessen, jetzt müssen die Eltern des "Ballon-Jungen" wegen ihrer Falschmeldung auch noch Strafe zahlen - ganze 36.000 Dollar.
Die Falschmeldung über die Irrfahrt ihres kleinen Sohnes in einem Heliumballon hat für Richard und Mayumi Heene ein teures Nachspiel. Für den Einsatz von Polizei und Rettungskräften muss das Ehepaar etwa 36.000 Dollar zahlen. Darauf einigten sich die Eltern des "Ballon-Jungen" mit der Staatsanwaltschaft. Ein Richter segnete die Vereinbarung ab.
Der Vater des Jungen, Richard Heene, während eines Interviews im Januar. (© Foto: dapd)
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Bereits im Dezember waren Richard und Mayumi Heene zu 90 beziehungsweise 20 Tagen Haft verurteilt worden.
Ganz Amerika sorgte sich im Oktober um das Schicksal des sechsjährigen Falcon, nachdem seine Eltern erklärt hatten, er schwebe allein in einem selbstgebauten Ballon über Colorado. US-Fernsehsender berichteten live über die Rettungsaktion. Schließlich stellte sich heraus, dass die Eltern die Geschichte erfunden hatten - offenbar erhofften sie sich davon Auftritte in Reality-TV-Shows.
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(dapd/kat)
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Zitat: "Bleibt im Sinne der Allgemeinheit nur zu hoffen...
dass das was den Leuten nach der Strafe unter dem Strich geblieben ist ein negative Vorzeichen hat."
Wow - so nen Kommentar lässt tief blicken... such dir mal mit dem du da drüber reden kannst - scheint dringend nötig zu sein.
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Keine Frage das war ne saublöde und blauäugige Aktion von den Eltern für die Sie zumindest einen Denkzettel verdient haben, aber gleich ruinös werden zu wollen halte ich für wenig angebracht...
dass das was den Leuten nach der Strafe unter dem Strich geblieben ist ein negative Vorzeichen hat.
Denn es ist schon erschreckend (keineswegs nur in den Staaten) dass immer mehr Leute für etwas mediale Aufmerksamkeit und den damit einhergehenden Einkünften bereit sind immer höhere Risiken (oft für ihre Kinder!) einzugehen.
Wie war das noch mit dem Mädchen aus den Niederlanden, das gerne als Jüngste die Welt umsegelt hätte? - oder dem 14-jährigen Mount-Everest-Bezwinger in Spe? Von den unzähligen "Kindersternchen" die in irgendwelchen Play-Back-Shows verheizt werden einmal ganz abgesehen.
... hätten sie in den usa einen kaugummi geklaut, wären sie wahrscheinlich zu weit längerer haft verurteilt worden... nicht immer ganz nachvollziehbar die amreikanischen gesetze/ strfkataloge...