Weil sich ein Passagier merkwürdig verhalten hatte, lösten Fluggäste in einer US-Maschine Alarm aus. Doch ein Attentat hatte der Reisende nicht im Sinn.

Jüdische Gebetsutensilien haben am Donnerstag einen falschen Bombenalarm in einem amerikanischen Verkehrsflugzeug ausgelöst. Die Maschine der Gesellschaft US Airways wurde auf dem Weg von New York nach Kentucky umgeleitet und landete sicher auf dem internationalen Flughafen in Philadelphia (Pennsylvania), wie die dortigen Flugbehörden mitteilten.

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Ein gläubiger Jude beim Morgengebet. Weil ein Passagier in einem US-Flugzeug seine Gebetsriemen umgelegt hatte, wurde Bombenalarm ausgelöst. (© Foto: Getty Images)

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Die versehentliche Unruhe war ausgebrochen, als ein jüdischer Passagier sich einen Gebetsriemen umlegte und laut ein Gebet sprach. Passagiere hatten den Riemen, dessen Kopfteil über der Stirn mit dem Riemen zum Hinterkopf getragen wird, fälschlicherweise für einen Sprengsatz gehalten, sagte eine Sprecherin der Polizei in Philadelphia dem Fernsehsender MSNBC.

Zu dem Gebetsriemen gehören auch zwei Kapseln, die Schriftrollen mit eingeschriebenen religiösen Versen enthalten. Nach der Landung hatten die alarmierten Sicherheitsbehörden den überraschten 17-Jährigen zunächst festgenommen.

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(dpa/bica/dmo)