Erst schweigt "Beagle 2", nun kommt "Spirit" auf dem Mars nicht vom Fleck: Der US-Weltraumbehörde Nasa ist es bisher nicht gelungen, dem Roboter den Weg für seine geplante Erkundungsfahrt über den Roten Planeten freizuräumen - ein Lande-Airbag ist im Weg.

Die am Sonntag auf dem Mars gelandete US-Raumsonde "Spirit" kann frühestens am Mittwoch mit der Erkundung des Roten Planeten beginnen. Die Sonde könne wegen eines störenden Luftkissens noch nicht von der Plattform steigen, auf der sie gelandet sei, sagte ein verantwortlicher Mitarbeiter der Marsmission, Arthur Amador. Mehrere Airbags hatten den Aufprall des Marsroboters abgemildert. Die Nasa kündigte einen weiteren Versuch an, die mittlerweile luftleeren Kissen zu entfernen.

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Falls auch der zweite Versuch scheitert, könnte die Sonde über eine Ersatzrampe losfahren. Dafür müsste sie allerdings gedreht werden, was nach Einschätzung der Wissenschaftler mit Risiken verbunden wäre.

Ursprünglich waren erste Erkundungen der "Spirit" für kommenden Montag geplant gewesen. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigte zudem ein weiteres Bild, das die Sonde vom Mars gesendet hat und das Teil einer vollständigen Panorama-Ansicht von 360 Grad werden soll.

Bislang seien 40 Prozent der Aufnahmen zur Erde übertragen worden, hieß es. Das gesamte Panorama soll laut Nasa aus mehr als siebzig Einzelaufnahmen zusammengesetzt werden.

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(sueddeutsche.de/AFP/AP)