Peinlich: Die US-Armee hat insgesamt 7000 Beileids-Briefe an Angehörige gefallener Soldaten geschrieben - sie richteten sich alle an "Herrn Mustermann".

Die US-Armee hat sich bei den Hinterbliebenen getöteter Soldaten für Tausende versehentlich versandte Infobriefe mit einem peinlichen Druckfehler entschuldigt. Das rund 7000 mal verschickte Schreiben richtete sich statt an spezifische Adressaten an "John Doe", was im Deutschen etwa "Herrn Mustermann" oder "Otto Normalverbraucher" entspricht.

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"Die Bodenstreitkräfte bitten für diesen Druckfehler um Entschuldigung", erklärte die US-Armee. Das von einem Subunternehmer gedruckte und Ende 2008 verschickte Schreiben enthielt Informationen, wo Hinterbliebene von US-Soldaten, die im Irak oder in Afghanistan getötet wurden, Hilfe bekommen können.

Generalstabschef George Casey will jetzt allen Empfängern des Schreibens einen persönlichen Brief schreiben.

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(AFP/hai)