Drei junge Männer müssen ins Gefängnis, weil sie den 17-jährigen Kirk gefoltert und getötet haben - im Streit um ein paar Euro Drogenschulden.
Wegen eines Streits um wenige Euro haben sie ihn gefoltert, getötet und seine Leiche dann verbrannt. Das Landgericht Hamburg hat drei junge Männer im Alter von 21 bis 23 Jahren am Mittwoch wegen Totschlags an dem 17 Jahre alten Kirk und versuchter räuberischer Erpressung zu langen Haftstrafen verurteilt.
Der Angeklagte Gzim L. muss ins Gefängnis, weil er gemeinsam mit zwei weiteren jungen Männern einen 17-Jährigen quälte und tötete. (© Foto: dpa)
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Im sogenannten Kirk-Prozess schickten die Richter die Angeklagten für acht und neuneinhalb Jahre ins Gefängnis. Nach Überzeugung des Gerichts hatten die Männer den 17-jährigen Schüler im April 2008 bei dem Versuch, geringe Drogenschulden einzutreiben, gefoltert und getötet.
"Es dauerte höchstens zwei bis drei Minuten, dann lief er blau an."
Einer der beiden älteren Angeklagten legte ihm eine Schlinge um den Hals, der andere steckte ihm einen Teil einer Gemüsezwiebel in den Rachen. Kirk erstickte langsam, während der dritte Täter ununterbrochen auf ihn einschlug. "Das ging alles ganz schnell. Es dauerte höchstens zwei bis drei Minuten, dann lief er blau an", hatte einer der Angeklagten in der Verhandlung gestanden.
Anschließend verbrannten die Männer Kirks Leiche auf einer illegalen Müllkippe neben einer Autobahn, um die Spuren zu verwischen. Das Verbrechen hatte für großes Entsetzen gesorgt.
Den 21- und den 22-Jährigen verurteilte das Gericht zu Jugendstrafen von acht und neuneinhalb Jahren Haft, da sie zur Tatzeit erst 19 und 20 Jahre alt waren. Den heute 23 Jahre alten, dritten Mitangeklagten schickten die Richter nach dem härteren Erwachsenenrecht ebenfalls für neuneinhalb Jahre hinter Gitter.
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(dpa/AP/bsj)
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Auf Totschlag sollte man dann anerkennen, wenn, sagen wir, bei einer Rangelei, jemand, sagen wir mal aus Versehen zu Tode kommt.
Jemandem eine Strick um den Hals zu legen und zuzuziehen, und dabei noch den Mund zu verstopfen, sollte genau so wie das Treten gegen den Kopf, wenn das Opfer bereits am Boden liegt, als Mord behandelt werden.
Und lange Haftstrafen? Im Vergleich zu den Jahrzehnten, die diese Täter noch in Freiheit herumlaufen werden, um sich das nächste Opfer zu packen, sind unter 10 Jahre wohl eher ein Klacks.
Übrigens: wieso der erwachsene Haupttäter auch nicht mehr bekommt als der zweite Täter nach Jugendstrafrecht, macht auch keinen Sinn.
Ich war gestern im Gericht dabei und mir wurde richtig schlecht.
Ich kannte Kirk sehr gut es war ein sehr lieber Freund von mir.
Zu hören wie ihm sein Leben genommen wurde und zu ahnen wie sehr sich gewehrt haben muss um sein Leben gekämpft hat das alles Tat sehr weh.
Dann das viel zu milde Urteil zu hören das machte mich wütend.
Klar kein Urteil der Welt bringt uns Kirk zurück , aber die Täter sind ja nicht das erste mal Polizeilich in Erscheinung getreten haben ellen lange Polizeiakten.
Die Täter sind doch nach ein paar Jahren wieder draußen und dann werden die ganz genau so weiter machen wie bissher.
Für Kiks Familie für seine Freunde ist diese Urteil ein Schlag ins Gesicht .
Was bitte vestösst gegen die netiquette, wenn man darauf aufmerksam macht, dass es sich bei allen drei Tätern um Albaner handelt?
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Nein, nicht das Gesetz! Die Richter dürfen nach eigenem Ermessen entscheiden und das ist auch das Problem.
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