Das Bundesverfassungsgericht hat die Klage von Anwohnern gegen den geplanten Hauptstadtflughafen abgewiesen. Damit steht der Weg frei für das Milliardenprojekt am Standort Schönefeld im Süden Berlins.

Die Klagen gegen den neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg sind endgültig gescheitert. Mehrere Verfassungsbeschwerden hatten keinen Erfolg, teilte das Bundesverfassungsgericht am Freitag in Karlsruhe mit.

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Blick auf das abendlich angestrahlte Empfangsgebäude des Flughafens Schönefeld. (© Archivfoto: dpa)

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Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte den größten europäischen Flughafenneubau bereits im März 2006 mit engen Lärmschutzauflagen gebilligt.

Die Beschwerdeführer hätten "nicht hinreichend dargetan", dass dies ihre Grundrechte verletze, erklärten die Verfassungsrichter zur Begründung.

Die Beschwerden der Kläger nahmen die Richter daher nicht zur Entscheidung an.

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(AFP/dpa/gdo/gal)