Unwetter in China Hagelsturm verwüstet Region - 40 Menschen sterben

Ein starkes Unwetter hat in der nordwestchinesischen Provinz Gansu schlimme Verwüstungen angerichtet: Mindestens 40 Menschen kamen ums Leben, etwa 90 wurden verletzt. In nur einer Stunde löste der Hagelsturm Schlammlawinen aus, zerstörte Häuser, Straßen und Felder.

Bei einem schweren Hagelsturm sind im Nordwesten Chinas mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen und etwa 90 weitere verletzt worden. Wie die Behörden am Sonntag mitteilten, werden im Bezirk Min in der Provinz Gansu seit dem Unwetter noch 18 Menschen vermisst.

Braune Schlammmassen bahnen sich ihren Weg durch die Straßen: Ein Hagelsturm hat weite Teile des Bezirks Min, im Nordwesten Chinas, verwüstet. 40 Menschen starben, etwa 90 wurden verletzt.

(Foto: REUTERS)

Die bergige Region war demnach am Donnerstagnachmittag etwa eine Stunde lang von einem starken Hagelschauer heimgesucht worden. Anschließend mussten laut Behörden fast 30.000 Menschen ihre Häuser verlassen, um in Sicherheit gebracht zu werden.

Das Unwetter habe in allen Orten der Region eine Spur der Verwüstung hinterlassen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Mehr als zwei Drittel der 450.000 Bewohner der Region waren von dem Sturm beeinträchtigt. Demnach lagen Strom- und Telefonleitungen vorübergehend lahm, mehrere Häuser stürzten ein, Straßen waren blockiert, auf Ackerflächen wurde die Ernte zerstört.

Rund 150 Kilometer vom Bezirk Min entfernt hatte im August 2010 eine Schlammlawine rund 1500 Menschen in den Tod gerissen.