Ein slowakisches Militärflugzeug mit 48 Menschen an Bord ist am Donnerstagabend im Nordosten Ungarns abgestürzt.
Bei den Insassen handelte es sich nach Angaben des ungarischen Innenministeriums um slowakische Soldaten der NATO-geführten Kosovo- Schutztruppe KFOR, meldete der ungarische Rundfunk am Abend. Die Maschine vom Typ Antonow An 24 war auf dem Weg von der Kosovo-Hauptstadt Pristina nach Kosice in der Ostslowakei. Im ungarisch-slowakischen Grenzgebiet schlug sie aus zunächst unbekannter Ursache am Boden auf, wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI meldete.
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Die Maschiene stürzte über unbewohntem Gelände ab. Von einem Rettungsflugzeug aus wurden am Abend die brennenden Trümmer der Maschine in einem schwer zugänglichen, gebirgigen Waldgebiet gesichtet. Von Überlebenden war zunächst nichts bekannt. Ungarn gab dem slowakischen Militär grünes Licht für einen Rettungseinsatz über die Grenze hinweg.
Im Kosovo sind nach Angaben des slowakischem Verteidigungsministerium über 100 slowakische Soldaten als Teil der multinationalen Friedenstruppe KFOR stationiert. Das Ministerium hat erst vor kurzem eine umfangreiche Truppenrotation angekündigt. Die NATO-Schutztruppe KFOR ist im Kosovo als militärische Schutzmacht beim Aufbau eines multi-ethnischen, friedlichen und demokratischen Umfelds mit autonomer Selbstverwaltung eingesetzt.
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(dpa)
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