Beim Zusammenstoß eines Regionalzuges mit einem Reisebus im Westen der Slowakei sind 12 Menschen ums Leben gekommen, 20 wurden verletzt.

Beim Zusammenstoß eines Regionalzuges mit einem Reisebus an einem Bahnübergang in der Slowakei sind zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die Ermittler an der Unglücksstelle bestätigten, dass es zwölf Opfer gegeben habe, sagte eine Polizeisprecherin.

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Mit rund 70 Stundenkilometern fuhr der Zug in den Reisebus - und verursachte Totalschaden. 12 Menschen kamen ums Leben. (© Foto: AP)

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In ersten Berichten war zunächst von 11 und 13 Toten die Rede gewesen. Bei den Opfern handelte es sich um Touristen aus der Westslowakei, die in dem Reisebus unterwegs waren. 20 weitere Buspassagiere seien verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Mehrere hätten operiert werden müssen, seien aber in stabilem Zustand, hieß es.

Der Reisebus war am Morgen auf einem unbeschrankten Bahnübergang am Rande des Dorfes Polomka bei Brezno in der Mittelslowakei von dem Zug erfasst worden. Medienberichten zufolge stand der Bus auf dem Bahnübergang, als plötzlich hinter einem Hügel der Zug auftauchte. Der Lokführer habe keine Möglichkeit gehabt, rechtzeitig anzuhalten, der Zug sei mit rund 70 Stundenkilometern in den Reisebus gefahren.

Der Bahnübergang wurde von Augenzeugen als "sehr unübersichtlich" beschrieben. Aufnahmen des Unglücksortes zeigten, dass der Bus bei dem Aufprall komplett zerstört wurde. Zug und Bus waren ineinander verkeilt. Wie slowakische Medien unter Berufung auf die staatliche Eisenbahngesellschaft berichteten, wurde im Zug niemand ernsthaft verletzt. Die Buspassagiere sollen unterwegs zu einem Skiwochenende gewesen sein.

Die slowakische Regierung sollte am Samstagabend zu einer Sondersitzung zusammenkommen und den Sonntag zu einem nationalen Trauertag ausrufen, teilte das Innenministerium mit.

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(dpa/cag)