Daniel Hoevels wollte am Wiener Burgtheater einen Selbstmord spielen. Doch man hatte ihm ein scharfes Messer gegeben. Fast wäre er deshalb verblutet.
So realistisch sollte das Theater dann doch nicht sein: In einer Selbstmord-Szene des Schiller-Stückes "Maria Stuart" im Wiener Burgtheater hat sich der Schauspieler Daniel Hoevels mit einem Messer am Hals verletzt.
Daniel Hoevels, hier in einer Inszenierung von Schillers "Räuber" in Hallein, Österreich. Der Schauspieler hat sich versehentlich mit einem Messer selbst schwer verletzt. (© Foto: Daniel Hoevels)
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Ihm sei bei dem Gastspiel des Hamburger Thalia Theaters am vergangenen Samstagabend versehentlich ein echtes Messer statt einer unscharfen Requisite mit auf die Bühne gegeben worden, teilte das Burgtheater mit.
Ohne dies zu wissen, setzte Hoevels das Messer an seine Kehle und zog sich eine tiefe Schnittwunde zu. Er wankte von der Bühne und wurde von einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht. "Hätte der Schauspieler mit dem Messer nur ein wenig fester aufgedrückt oder gar eine Arterie erwischt, wäre er vermutlich auf der Bühne verblutet", zitierte die Zeitung Österreich einen behandelnden Arzt.
Hoevels wurde ambulant versorgt und stand am Sonntag bereits mit einem Halsverband wieder auf der Bühne. Der Bild-Zeitung sagte der Schauspieler: "Mir geht es wieder ganz gut. Aber bei dieser Szene werde ich mein ganzes Berurfsleben lang ein mulmiges Gefühl haben."
Die Verantwortung für die Sicherheit der Vorstellung liege bei dem gastierenden Theater, dennoch bedauere Wien diesen Unfall sehr, teilte das Burgtheater mit.
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(sueddeutsche.de/dpa/segi)
Müll am Fluss
und Theateraufführungen und -proben scharfe Waffen zu Todesfällen geführt. Man oh man. Sowas testet man doch vorher, oder markiert die Griffe der Requisiten besonders damit sowas nicht passiert.
Ein deutscher Schwede am Winer Burgtheater ... eín Schelm wer Böses dabei denkt ...