Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat seine Drohung wahrgemacht und die Fluggesellschaft Ryanair verklagt. In einer neuen Kampagne nahm der Billigflieger die Liebe zwischen Sarko und Carla Bruni aufs Korn.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy verklagt die Billigfluglinie Ryanair wegen einer Werbeanzeige mit seiner Freundin Carla Bruni. Die irische Luftfahrtgesellschaft schaltete am Montag in der Zeitung Le Parisien eine Anzeige, die das lächelnde Paar zeigt.

Carla Bruni; Nicolas Sarkozy; AFP

Lassen sich von Ryanair nicht auf die Schippe nehmen: Nicolas Sarkozy und Carla Bruni. (© Foto: AFP)

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In einer Gedankenblase neben Bruni ist zu lesen: "Mit Ryanair könnte meine ganze Familie zu meiner Hochzeit kommen." Dies sei Missbrauch, sagte ein Sprecher des Präsidenten. Sarkozy habe seinen Anwalt beauftragt, rechtliche Schritte einzuleiten.

Eine Expertin im Presserecht hielt es dagegen für unwahrscheinlich, dass eine Klage Erfolg haben könnte. "Diese Fakten aus dem Privatleben sind doch längst allen bekannt", sagte sie.

Sarkozy hatte das aus Italien stammende frühere Supermodel wenige Wochen nach seiner Scheidung im vergangenen Herbst kennengelernt. Medienspekulationen zufolge könnten Sarkozy, der am Montag seinen 53. Geburtstag feierte, und die 39-jährige Sängerin im kommenden Monat heiraten.

Sarkozy hatte während seiner Indienreise anklingen lassen, dass er im März "in Begleitung" nach Großbritannien reisen werde. Auch zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking im August werde er vermutlich "nicht allein" fahren.

Die italienische Autofirma Lancia startete kürzlich eine Werbekampagne mit Bruni, für die sie sich vor ihrer Beziehung mit Sarkozy hatte fotografieren lassen.

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(dpa/cag/ckn)