Manager, die sehr dicke Autos fahren, fühlen sich nach einer neuen Umfrage unbeliebter und häufiger "gemobbt" als ihre Kollegen in bescheideneren Autos.

Insgesamt 400 deutsche Führungskräfte wurden befragt. Das teilte die Unternehmensberatung German Consulting Group mit.

Porsche Boxter S AP

Porsche-Fahrer fühlen sich im Straßenverkehr besonders oft als Opfer. (© Foto: AP)

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Am Steuer der Sport- und Oberklasse fühlten sich 84 Prozent der Befragten vom Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer extrem gestresst, bei den Mittelklasse-Fahrern waren es nur 39 Prozent.

Zwei Drittel der befragten Luxus-Fahrer fühlten sich ausdrücklich auf Grund ihres großen Dienstfahrzeuges im Straßenverkehr schlechter behandelt.

Am häufigsten "gemobbt" fühlen sich Fahrer eines Porsche (911/Boxter), gefolgt von den Mercedesbesitzern (S-Klasse/SLK) auf Platz zwei. An dritter Stelle steht der 7er BMW.

Fahrer vermuten Neid

Die Benachteiligung reicht nach Angaben der Befragten von fehlender Freundlichkeit (82 Prozent) und weniger Rücksichtnahme (76 Prozent) über provokative Gesten (32 Prozent) bis hin zu Beschädigungen am Auto (12 Prozent). Den Grund dafür sehen mehr als zwei Drittel der Fahrer der gehobenen Klasse im Neid der Anderen.

Trotzdem wollen 70 Prozent im Bereich Sport- und Oberklasse gerade aus "Imagegründen" nicht auf ein kleineres Auto umsteigen. Sie gaben an, ihren Firmenwagen als Prestigeobjekt und Belohnung für ihre Leistungen zu sehen. 71 Prozent der Befragten bestätigten, dass der Rang des Dienstautos für das Ansehen in der Firma wichtig sei.

(Details zur Umfrage: http://www.gcg.ag/pdf/ergebnisse_umfrage.pdf)

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(sueddeutsche.de/dpa)