Im Internet sorgt ein Überwachungsvideo aus England für Aufregung: Eine Frau streichelt eine herumstreunende Katze - doch plötzlich packt sie das Tier und wirft es in eine Mülltonne. Nun steht die Tierquälerin unter Polizeischutz.
Nur eines klicken Internetnutzer noch häufiger an als soziale Netzwerke und Pornographie: Katzen. Bilder von flauschigen Schätzchen in drolligen Posen, Videos, in denen sie großäugig und tollpatschig die Welt erkunden.
Video
Archiv: Das Video, das den Sturm der Entrüstung auslöste (© Reuters)
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Ein ganz anderer Katzen-Film wurde unlängst auf YouTube hochgeladen. Und löste im Netz Empörung aus: Eine etwa 50-jährige Frau begegnet im mittelenglischen Coventry einer Katze, die eine Mauer entlangschleicht. Die Dame streichelt die Katze, das Tier schmiegt sich vertrauensvoll in ihre Hände. Ach, wie süß, möchte man seufzen. Doch dann folgt das, was britische und internationale Medien später als "grausame Tat" anprangern werden: Die Frau schaut sich kurz verstohlen um, packt die Katze am Nacken und wirft sie in eine Mülltonne.
Klappe zu, Katze weg, fertig. Erst 15 Stunden später konnte das Haustier, Lola genannt, von seinen Besitzern befreit werden.
Die Überwachungskamera über ihrem Kopf hatte die Tierquälerin nicht bemerkt, weswegen es für die Polizei und die britische Tierschutzorganisation RSPCA ein Leichtes war, sie zu identifizieren. Dabei half den Behörden eine Facebook-Gruppe. Ob rechtlich gegen die Frau vorgegangen werden kann, ist allerdings unklar.
Im Internet ist die Entrüstung groß. Tierliebhaber fordern in Online-Medien und Katzen-Foren, die Frau ins Gefängnis zu werfen - mindestens. "Sie sollte selbst 15 Stunden in einer Mülltonne verbringen", schreibt eine wütende Katzenfreundin. "Ich weiß nicht, was ich machen würde, wenn ich diese Person in die Finger bekäme", wettert ein Tierliebhaber.
Wegen solcher Drohungen steht die Katzenquälerin inzwischen unter Polizeischutz.
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(SZ vom 25.08.2010/jobr/kat)
Neue Gebühren beim Zahnarzt
Stichwort: Private Überwachungskamera.
Betrachtet man gegenseitige Schädigungen, die sich bei Nachbarschaftsfeindseligkeiten in Deutschland zugefügt werden, ist diese Vorgehensweise vergleichsweise harmlos.
Gibt man sich in Deutschland viel Mühe, verfüttert man an Rattengift frisch verendete Mäuse an die Katze und hat die Köder eventuell katzensicher nachdosiert.
Wenn man geneigt ist, die Frau für gestört zu halten, offenbaren Morddrohungen in diesem Zusammenhang eine interessante Psychopathologie der Drohenden.
Sie müssen absolut den gleichen Bekanntenkreis wie ich haben :-) Aber hey, die böse Maulwurfsgrille und die nicht minder verschlagene Nacktschnecke fressen ja auch dreisterweise das mit viel Liebe im heimischen Kleingarten gezogene Gemüse! Andererseits.... die Nachbarskatze kackt immer in meinen Garten.. vielleicht sollte ich mal Katzenkorn streuen oder sie gleich mit der Gartenschere halbieren!
die entsprechenden hashtags #oldhag #lola, speziell in dieser reihenfolge, rangen mir doch ein schmunzeln ab.
..ich finde die Drohungen jetzt nicht so schlimm - vielleicht hilft es ja was.
Erziehung, Schule, Lebenserfahrung haben nicht ausgereicht die Dame zu einem erträglichen Menschen zu formen. Vielleicht schafft es die nackte Angst um die eigene, mickerige Existenz.
Wenn es funktioniert gibt es ja vielleicht noch Hoffnung für die viele andere auf dieser Welt. Einige haben ja schon Polizeischutz. Leider.
Dabei wollte die nette Dame die Katze nur vor dem englischen Regen schützen und ihr eine Bleibe mit Bewirtschaftung bieten. Arme Frau....
Paging