Überschwemmungen in RusslandWut und Trauer in Krimsk

Nach den Wassermassen bleibt das Chaos: Mindestens 171 Menschen sind bei den Überschwemmungen im Süden Russlands ums Leben gekommen, ein Großteil davon allein in der Region um die Stadt Krimsk. Vor allem das Krisenmanagement der Behörden steht nun in der Kritik.

Nach den Wassermassen bleibt das Chaos: Mindestens 171 Menschen sind bei den Überschwemmungen im Süden Russlands ums Leben gekommen, ein Großteil davon allein in der Region um die Stadt Krimsk. Vor allem das Krisenmanagement der Behörden steht nun in der Kritik.

Auf schlammverschmutzten Habseligkeiten der Flutopfer liegt das Bild des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Am Kreml und an weiteren Regierungs- und Behördengebäuden hingen die Flaggen am Montag zum Gedenken an die Toten auf Halbmast. Unterhaltungsprogramme im Rundfunk wurden ausgesetzt. Putin hatte zuvor den stark betroffenen Bezirk um die Stadt Krimsk besucht und eine genaue Untersuchung des Krisenmanagements angekündigt.

Bild: AP 9. Juli 2012, 12:372012-07-09 12:37:58 © Süddeutsche.de/vks/jobr