Nach heftigen Regenfällen sind in Ecuador bereits 23 Menschen ums Leben gekommen. Zudem entstanden Schäden in Milliardenhöhe.
Überschwemmungen und Erdrutsche in Folge heftiger Regenfälle haben in Ecuador schon 23 Menschen das Leben gekostet. Das berichtete die Zeitung Comercio unter Berufung auf den Zivilschutz des südamerikanischen Landes. Die Schäden in der Landwirtschaft, der Erdölindustrie und an der Infrastruktur bezifferte Innenminister Gustavo Larrea auf mindestens eine Milliarde Dollar (660 Millionen Euro).
Auch in der Provinz Guayas in Ecuador stehen ganze Landstriche unter Wasser. (© Foto: AP)
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Auch andere südamerikanische Länder wie Bolivien, Peru, Kolumbien und Argentinien wurden von ungewöhnlich heftigen Regenfällen und weiträumigen Überschwemmungen heimgesucht. Peru, wo bisher 15 Menschen ums Leben kamen, erklärte für seine nördlichen Provinzen an der Grenze zu Ecuador den Notstand. Chile hingegen leidet unter der schlimmsten Dürre seit 100 Jahren.
Die Regierung Ecuadors bat das Ausland erneut um Hilfe für zehntausende Flutopfer, unter denen sich das gefährliche Dengue-Fieber verbreitete. Das Virus wird von Stechmücken übertragen, die sich besonders stark in den Hochwassergebieten vermehren. Argentinien und Kolumbien schickten mehrere Tonnen Lebensmittel, Medikamente und Decken.
Angesichts des regenreichsten Winters seit mindestens 20 Jahren hatte die Regierung in Quito schon vor einer Woche den landesweiten Notstand ausgerufen. Damit sollte den Opfern unbürokratisch finanziell geholfen werden. Jedoch sollen von den bereitgestellten 10 Millionen Dollar erst 1,2 Millionen freigegeben worden sein.
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(dpa/cag)
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