Ein Russe, der nach einem Flugzeugunglück über dem Bodensee einen Fluglotsen erstochen hatte, ist in seiner Heimat zum regionalen Vizeminister ernannt worden.
Der Ingenieur Witali Kalojew werde in der Teilrepublik Nordossetien im Kaukasus für Bauwesen zuständig sein. Das teilte der nordossetische Regierungschef Nikolai Chlynzow in der Hauptstadt Wladikawkas der Agentur Itar-Tass mit.
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Der 51-jährige Kalojew, der bei dem Unglück seine Frau und seine beiden Töchter verloren hatte, war im November 2007 vorzeitig aus Schweizer Haft entlassen worden. Bei seiner Rückkehr nach Russland wurde er wie ein Held empfangen.
Der Kaukasier hatte den Lotsen der Flugsicherung 2004 vor dessen Haus in Zürich erstochen. Das Opfer hatte in der Katastrophennacht am 1. Juli 2002 im Kontrollzentrum die Verantwortung getragen, als eine Tupolew-Passagiermaschine und eine Fracht-Boeing zusammenstießen.
Damals starben 71 Menschen, vorwiegend Kinder. Kalojew sei in Nordossetien eine "Berühmtheit", schrieb die Moskauer Zeitung Iswestija.
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(dpa/odg)
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