In San Francisco verletzen sich Dutzende Menschen bei einer U-Bahn-Kollision: Der Zugführer übersah ein Schild - weil er dabei war, eine SMS zu schreiben.
Knapp vier Wochen nach einer U-Bahn-Kollision in Washington sind bei einem Metro-Zusammenstoß in San Francisco 48 Menschen verletzt worden, vier von ihnen schwer. Nach Medienberichten fuhr am Samstag in einer Station ein Metro-Zug auf einen zweiten auf.
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Bei dem U-Bahnunglück in San Francisco gab es Dutzende Verletzte. (© Foto: AP)
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Die Untersuchung der Unfallursache war am Sonntag in vollem Gange, sowohl menschliches als auch technisches Versagen wurden nicht ausgeschlossen. Zu den Schwerverletzten gehört der Zugführer der Bahn, die auf die zweite aufprallte.
Am 22. Juni war es in Washington zu einem ähnlichen Unfall gekommen, allerdings bei deutlich höherem Tempo. Neun Menschen starben, mehr als 70 wurden verletzt. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass ein automatisches System, dass die Abstände zwischen den Zügen überwacht, in dem Streckenabschnitt versagte.
Bei einem U-Bahn-Auffahrunfall in Boston in Massachusetts am 8. Mai hatte es mehr als 50 Verletzte gegeben. Der Zugführer der Bahn, die auf die andere prallte, hatte nach Behördenangaben anscheinend ein Stoppsignal übersehen. Der Mann war dabei gewesen, eine SMS zu verschicken.
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(dpa/gdo/segi)
Gründer der Tierschutzorganisation "Sea Shepherd"