Bei dem Unglück in einem Fünf-Sterne-Hotel in der Nähe von Antalya kam ein Mensch ums Leben. Zehn Touristen wurden verletzt. Ob unter ihnen auch Deutsche sind, ist noch unklar.

Die Explosion ereignete sich im Hotel Kaya in Belek. Laut der Nachrichtenagentur Dogan waren unter den Verletzten auch drei deutsche Touristen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte jedoch, nach den bisherigen Informationen der türkischen Behörden seien keine Deutschen von dem Unglück betroffen.

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Türkischen Fernsehsendern zufolge war gegen 07.30 Uhr Ortszeit (06.30 Uhr MESZ) im Küchentrakt des Hotels ein Flüssiggastank explodiert.

Dabei sei ein 32-jähriger türkischer Koch ums Leben gekommen. Von der Explosion war nicht nur die Küche, sondern auch das Restaurant des Hotels betroffen. Die Verletzten seien in die umliegenden Krankenhäuser gebracht worden.

Die Internetausgabe der Zeitung Milliyet meldete, die Explosion habe sich ereignet, als der Gastank in der Hotelküche aufgefüllt worden sei. Dabei sei Gas entwichen und habe sich entzündet. Auf einen Anschlag gab es demnach keine Hinweise. Anfang März hatten kurdische Extremisten mit Anschlägen in den Urlaubsgebieten der Türkei gedroht.

Die türkische Polizei hatte am Mittwoch drei mutmaßliche Mitglieder der kurdischen Rebellengruppe PKK in Antalya festgenommen. Die Gegend um Antalya ist bei deutschen Urlaubern besonders beliebt.

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(AFP/dpa)