Im Osten der Türkei sind bei einem Erdbeben mindestens neun Menschen ums Leben gekommen, darunter sieben Kinder. Es gibt zwischen 20 und 50 Verletzte. Ein Dorf wurde zu weiten Teilen zerstört.
Das berichteten türkische Fernsehsender.
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Mehr als ein Dutzend Lehmhäuser seien eingestürzt. Auch aus anderen Dörfern wurden schwere Schäden gemeldet.
Das Beben, das etwa zehn Sekunden dauerte, hatte eine Stärke von 5,1 auf der Richterskala. Das Zentrum lag in der Stadt Cat, knapp 900 Kilometer östlich von Ankara.
Die türkische Hilfsorganisation Roter Halbmond schickte Zelte, Decken und Verpflegung in das Erdbebengebiet.
Der private Fernsehsender NTV berichtete, die Behörden hätten obdachlos gewordene Bewohner in Schulen und Sporthallen untergebracht.
Allein im Dorf Kucukgevit kamen acht Menschen ums Leben, darunter sechs Kinder. Eine weiteres Kind wurde in der nahegelegenen Ortschaft Karaybuyuk getötet. Ein Drittel der 45 Häuser in Kucukgevit sind eingestürzt.
Eine Brücke in der Region wurde beschädigt und für den Schwerverkehr gesperrt. In einigen Dörfern fiel der Strom aus.
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(dpa/AP)