Der transsexuelle Amerikaner Thomas Beatie, der im vorigen Jahr als "schwangerer Mann" weltweit Schlagzeilen machte, hat erneut Nachwuchs bekommen - wieder ohne Kaiserschnitt.
Der Transsexuelle Thomas Beatie ließ sich im vergangenen Jahr bärtig und mit Schwangerschaftsbauch ablichten - die Nachricht vom "schwangeren Mann" machte die Runde.
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Ein amerikanischer Sender begleitete auch die zweite Schwangerschaft von Thomas Beatie. (© screenshot: ABC News)
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Beatie hatte mehr als 20 Jahre als Frau gelebt, sich vor gut zehn Jahren aber zu einer teilweisen Geschlechtsumwandlung entschlossen, bei der unter anderem die Brüste entfernt wurden. Er besitzt aber noch Eierstöcke und Gebärmutter und war dadurch in der Lage, schwanger zu werden und ein Kind auszutragen.
In den USA hat er nun sein zweites Kind zur Welt gebracht. Der 35-jährige und seine Frau Nancy, 46, seien am Dienstag Eltern eines kleinen Jungen geworden, berichtete der US-Sender ABC. Das Baby sei auf "natürliche Weise" geboren worden, verlautete aus dem Umfeld des Paares. Auch das zweite Kind brachte er ohne Kaiserschnitt zur Welt.
Seine Frau wolle das Neugeborene stillen, so wie sie es auch mit Töchterchen Susan Juliette getan habe, die im vergangenen Juni im US-Bundesstaat Oregon zur Welt gekommen war.
Nach der ersten Geburt hatte Beatie seine jahrelange Therapie mit männlichen Sexualhormone nicht wieder aufgenommen - und konnte deshalb erneut schwanger werden.
Beatie lebt rechtlich als Mann. Das Paar hatte sich zur "männlichen Schwangerschaft" durch künstliche Befruchtung entschlossen, weil die Ehefrau nach einer Unterleibsoperation nicht mehr schwanger werden konnte. Die künstliche Befruchtung erfolgte mit einem eigenen Ei und Spendersamen.
Die ungewöhnliche Familie wurde nach der ersten Geburt immer wieder bedroht. Obwohl er um die Sicherheit seiner Familie fürchtet, so sagt Beatie ABC, wolle er sein Leben nicht von Furcht dominieren lassen. Die Beaties empfänden sich als "traditionelle Familie".
"Wir sind ein Mann, eine Frau und Kind", sagte Beatie in einem Interview mit dem amerikanischen Sender. "Eine Ironie, dass wir so anders sind und dennoch nur eine Familie, so wie jede andere auch."
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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/grc)
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Lieber Steve_McQueen,
fehlende Toleranz ist die eine Sache, aber Dritte hier als psychisch gestört darzustellen entbehrt jeder sachlichen Diskussion.
es grüßt,
Ihr Moderator
Eine Ermahnung reicht Ihnen wohl nicht.
Sie haben offensichtlich ein Problem mit Transsexualität bzw. im Umgang mit einen transsexuellen Menschen. Machen Sie Ihr Problem nicht zu einem Problem anderer Menschen.
Neenee, da gibt es heutzutage auch schon aufgeschlossene Städte, Communities, etc.
Und es gibt Netzwerke, bei denen sich das Paar informieren kann, wo es sich gut leben und das Kind in die Schule schicken lässt.
@McQueen:
Wenn Ihnen mfisch nicht reicht, ich kann Sie auch gerne beleidigen...;-)
(Eine Schande, der Nickname eines so wunderbaren Schauspielers... schandeschande...)
@Moderation:
Ok, ich entschuldige mich für den Ausdruck am Anfang des comments. Inwiefern aber meine Argumentation menschenverachtend sein soll, wird mir nicht klar.
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