Ein 52-Jähriger hat im brandenburgischen Waßmannsdorf auf Beamte eines Sondereinsatzkommandos geschossen - und einen davon schwer verletzt. Am Abend wurde der Täter tot in seiner Wohnung gefunden.
Ein Polizist sei bei dem Einsatz schwer am Kopf verletzt worden, er schwebe aber nicht in Lebensgefahr. Ein zweiter erlitt leichte Verwundungen an der Schulter, sagte ein Sprecher der Polizei.
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Die Beamten hatten am Freitag versucht, das Haus des Sportschützen zu stürmen, wo dieser sich stundenlang mit mehreren Waffen verschanzt hielt. Am Abend fanden sie ihn tot in seiner Wohnung. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hat sich der Mann selbst umgebracht.
Zunächst hatte er auch seine ebenfalls im Haus wohnende 34-jährige Tochter in der Gewalt. Der Frau gelang jedoch mit einem Sprung aus dem Fenster die Flucht. Sie wurde psychologisch betreut.
Sie hatte die Polizei am Freitagmorgen informiert, nachdem der 52-Jährige ihr Leben bedroht hatte. Versuche, mit dem Mann Verhandlungen aufzunehmen, blieben zunächst erfolglos.
Das SEK versuchte gegen 14.00 Uhr schließlich, das Haus zu stürmen. Daraufhin habe der 52-Jährige "wild um sich geschossen" und zwei Beamte getroffen, sagte der Polizeisprecher. Menschen aus umliegenden Häusern waren zuvor evakuiert worden.
Die Polizei schloss familiäre Probleme als Motiv nicht aus. Die Ehefrau war im Januar aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Ein Nachbar sagte dem Fernsehsender N24, habe seit einigen Monaten Eheprobleme gehabt und sich zunehmend zurückgezogen. Nachdem seine Frau ausgezogen sei, habe er damit gedroht, sich umzubringen. Laut Polizei war der 52-Jährige bisher nicht wegen psychischer Auffälligkeiten bekannt.
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(AFP/AP/dpa)
Russland unter Putin
Sie sind der Meinung, daß es "derart einfach" sei, "in den Besitz" von Waffen zu kommen.
Wenn Sie damit legalen Waffenbesitz meinen, dann stellen Sie doch mal einen Antrag auf eine WBK. Sie können sicher sein, daß Ihre Kommentare zu diesem Thema danach gemäßigter sein werden.
Man sollte sich die Kriminalstatistik ansehen, bevor man gepeinigt aufschreit,
wenn ein in Jahren einziger Fall von Waffenmissbrauch in Deutschland (mit
legalen Waffen) aufgetreten ist.
Es gibt absolut keinen Grund für eine weitere Verschärfung des Waffenrechts.
@Berghasenfuss: Ich stimme Ihrem Kommentar zu. Das Thema "Verbot von Computerspielen" habe ich übrigens eingebracht, weil es in der politischen Diskussion gerne missbraucht wird, um von dem Problem der legalen Verfügbarkeit von Waffen für Privatpersonen abzulenken.
Selbst wenn ein Zusammenhang zwischen Computerspielen und motivationaler Disposition
zum Amoklauf nachgewiesen werden könnte: Amokläufe können (wie dieser Fall zeigt) auch aus 1000 anderen Gründen geschehen. Allerdings brauchen die Täter immer eine Waffe.
Ich weiß auch nicht, warum ein vollständiges Verbot von Schusswaffen für Privatpersonen nicht existiert. Möglicherweise ist der Widerstand der Sportschützen und Waffensammler zu gut organisiert?
wie schafft es ein Sportschütze zwei Beamte eines Sondereinsatzkommandos zu verletzen?
Und wieso wird diese Frage nicht gestellt?
Ehrlich gesagt kann ich im Moment nicht plausibel nachvollziehen, wieso Sie (General von Hinten) hier den Bezug zu virtuellen Waffen herstellen. Soweit ich den Bericht überflogen habe, ist an keiner Stelle die Rede von Computerspielen oder virtuellen Waffen.
Dass die Diskussion über sogenannte "Killerspiele" in Medien meist jeder Wissenschaftlichkeit entbehrt und Computerspiele häufig als Sündenböcke für ein Versagen des sozialen Gefüges von Gewalttätern herangezogen werden, dürfte jedem klar sein, der sich diesbezüglich etwas intensiver und halbwegs objektiv mit der Sachlage und dem Stand der Wissenschaft auseinandersetzt.
Den Kommentar von "meinleben" kann ich allerdings eben so wenig nachvollziehen. Anscheinend hat jemand in Ihren Augen "...keine Ahnung vom Leben" (vgl. Kommentar meinleben: "General von Hinten"), wenn sie oder er an der Sinnhaftigkeit von Waffenbesitz zweifelt. Wenn Sie mir einen plausiblen Grund nennen könnten, der den (privat)Besitz von Waffen legitimiert, verspreche ich Ihnen, ersthaft über Ihr Argument nachzudenken.
Für den Fall, dass Ihre Antwort etwas mit "Sport" oder "Hobby" zu tun haben sollte - ich spreche von plausiblen Gründen.
Den einzigen Grund den ich im Besitz von Waffen sehe ist der, andere Lebewesen zu unterdrücken, zu kontrollieren oder zu töten. Das war seit jeher der Grund für die Existenz von Waffen und wird es auch bleiben.
Solange es derart einfach ist, in den Besitz von Waffen zu kommen, werden wir Schlagzeilen wie in den vergangenen Tagen immer und immer wieder lesen können.
Ihr Ratschlag, "in einer virtuellen Welt zu bleiben" wäre an dieser Stelle vielleicht gar nicht so unangebracht. Damit würde sich für Sportschützen die grandiose Möglichkeit eröffnen, bei ihrem "Hobby" alle X-beliebigen Waffen zu benutzen, die sie sich in ihren Fantasien vorstellen können und Gewalttaten von Amokläufern würden sich auf eine virtuelle Welt beschränken.
Think about it...
Paging