Tragischer Unfall: Ein 37-Jähriger rast am Rande einer Party auf einer Bierbank über eine Skisprungschanze und prallt auf ein Stahlseil. Er stirbt vor den Augen der Partygäste.
Es sollte nur ein Spaß auf einer Geburtstagsfeier werden, doch dieser kostete einen 37-jährigen Mann das Leben. Bei einem privaten Fest im Bereich einer Skisprungschanze nahe Göppingen (Baden-Württemberg) wollte der Partygast auf einem Biertisch über die Schanze springen.
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Laut Polizei machte er sich gegen sechs Uhr morgens, nach einer durchzechten Nacht, mit einem Bekannten vom Lagerfeuer auf zur 30 Meter entfernten Sommerskisprungschanze. Zwei Freunde versuchten noch, ihn von diesem Vorhaben abzubringen. Da er aber schon einmal mit einer Bierbank und einem Wok von dem 70 Zentimeter hohen Schanzenstisch gesprungen war, ging der Mann auf diese Warnungen nicht ein.
Er entfernte an der Schanze mehrere Absperrbänder. Dabei übersah er jedoch ein sieben Millimeter starkes Stahlseil, gegen das er schließlich ungebremst prallte. Der Mann erlitt schwere Schädelverletzungen. Er starb noch an der Unfallstelle. Vor den Augen der restlichen 20 Partygäste.
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(sueddeutsche.de/ojo/AP/AFP)
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@BennoR:
Evolution hat nichts mit der Entwicklung zu etwas höherem (positiven) zu tun. Sie ist einfach nur die optimale Anpassung an die Umweltgegebenheiten. Also nicht zwangsläufig "mehr" sondern auch mal ein "weniger",wenn es den "nützlich" ist.
Ewiges Wachstum gibt es nur in der freien Wirtschaft. :-)
ernsthafte Zweifel, ob die Evolution letztendlich eine positve Weiterentwicklung von Spezies bewirkt.
Bei Pharmaziestudenten ist es durchaus adäquat, sich über eine etwas makabren Aufgabenstellung den Kopf zu zerbrechen, nämlich wie man im Bedarfsfall am Angenehmsten, Effektivsten und vor Allem am Elegantesten den Löffel abgeben könnte. Ganz oben auf der Liste steht der Klassiker schlechthin: (Diacetyl-)Morphin Injektion mit gleichzeitiger oraler Pentabarbital Überdosis. Mit dieser sehr konventionellen Methode wären eigentlich die drei o.g. Kriterien erfüllt und dem sicheren Abgang stände nichts mehr im Wege.
Unser bedauernswerter Biertischrodler mag wahrscheinlich ein ernsthafter Anwärter für den nächsten Darwin Award sein. Aber dennoch löst sein tragisches Mißgeschick tief im Inneren des einen oder anderen Fachkollegen eine gewisse Unzufriedenheit ob der eventuell einmal in Frage kommenden Apothekermethode (s.o) aus. So heute morgen am Arbeitsplatz geschehen. Man fragt sich, ob man nicht einem weiteren Kriterium für das stilvolle Abtreten eine viel zu geringe Bedeutung einräumt, nämlich dem der Originalität.
Jedenfalls gibt einem die Biertischmethode in dieser Hinsicht völlig neue Impulse und regt zu einem kreativen Denkprozeß an wahrscheinlich nicht nur beim Pharmazeuten.