"Keine Worte - nur Tränen": Freunde und Fans von Whitney Houston sind erschüttert - viele von ihnen sind fassunglos, geschockt und zeigen ihre Betroffenheit über Twitter. Es gibt auch Dankesworte, Aufrufe zum Gebet und ein Liebesgeständnis vom Ex-Mann.
Die Promi-Welt reagiert geschockt und erschüttert auf den Tod der Pop-Diva Whitney Houston: Soulsängerin Aretha Franklin twitterte: "Ich kann einfach nicht darüber reden. Das ist so überwältigend und unglaublich". Houston war Franklins Patentochter. "Ich konnte nicht glauben, was da im Fernsehen läuft." Franklin ist eng befreundet mit Houstons Mutter Cissy. "Mein Herz ist jetzt bei Cissy, (Whitney Houstons) Tochter Bobbi Kris, ihrer Familie und (Ex-Mann) Bobby."
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Bobby Brown erfuhr nur wenige Stunden vor einem eigenen Auftritt im US-Staat Mississippi vom Tod seiner Ex-Frau. "Zuerst möchte ich euch sagen, wie sehr ich euch alle liebe", sagte Brown in dem Saal mit 7.500 Sitzplätzen vor fast ausverkauften Rängen. "Zweitens möchte ich sagen, 'Ich liebe dich, Whitney'".
Houstons Tod überschattete sofort die Verleihung der Grammys, des wichtigsten Musikpreises in den USA, an diesem Sonntagabend. Die Sängerin und Schauspielerin Jennifer Hudson wollte bei den Grammy-Verleihungen zu Ehren ihres verstorbenen Idols singen. Show-Produzent Ken Ehrlich sagte, die herausragenden Leistungen der mehrfachen Grammy-Gewinnerin müssten gewürdigt werden. Hudson hatte noch am Vorabend der Grammy-Verleihung auf einer Veranstaltung über Houstons Einfluss auf ihre Karriere gesprochen.
Auch Popsängerin Mariah Carey trauert: "Mein Herz ist gebrochen und ich weine nach dem schockierenden Tod meiner Freundin, der unvergleichlichen Ms. Whitney Houston", twitterte sie in der Nacht zum Sonntag. "Mein tief empfundenes Beileid ihrer Familie und den Millionen Fans weltweit." Sie werde sie nie vergessen "als eine der größten Stimmen auf Erden". Gemeinsam hatten die beiden Diven 1998 den Song "When You Believe" für den Trickfilm "Der Prinz von Ägypten" gesungen.
"Wir verloren eine weitere Legende. Wir werden sie vermissen", twitterte Christina Aguilera. "Keine Worte! Nur Tränen", lautete Rihannas Botschaft.
Popsängerin Katy Perry reagierte mit einer Liebeserklärung: "Wir werden Dich immer lieben, Whitney", schrieb sie am späten Samstagabend per Twitter über den Tod der 48-Jährigen. Sie sei am Boden zerstört. "Ruhe in Frieden". Unmittelbar zuvor war ihre erste Reaktion per Twitter ein "Noooooooo" gewesen, als wolle sie es nicht glauben.
"Ruhe in Frieden, Whitney", twitterte Rapper Sean "Diddy" Combs, "Whitney Houston!!! O mein Gott". Combs schrieb weiter: "Ich kann es nicht glauben. Das ist einer der traurigsten Tage überhaupt." Er fühle sich elend. Kurz vor der Todesnachricht hatte er noch per Twitter geschrieben: "Das Leben ist kürzer als Du denkst. Vergeude keine Zeit mit irgendwelchem Mist."
Der Popsänger Justin Bieber schrieb über den Kurznachrichtendienst, er bete für Freunde und Familie der 48-Jährigen. "Ich habe es gerade gehört. Das ist so verrückt", schrieb der 17 Jahre alte Kanadier. "Eine der größten Stimmen aller Zeiten ist von uns gegangen. RIP."
US-Rekordtalkmaster Larry King hat Whitney Houston mit Judy Garland verglichen. "Wenn sie gesungen hat, hat sie nicht nur gesungen, sondern den Song auch wirklich gefühlt", sagte King am Samstagabend auf CNN - nur Minuten nach der Todesnachricht. "Da war sie wie Judy Garland." King erinnerte sich genau an die Sängerin: "Als ich sie das erste Mal traf und sie zum Interview reinkam, dachte ich einfach nur "Wow!". Sie hatte so viel Talent, Schönheit und Anmut", sagte King. Houston habe auch die Schauspielerei so geliebt. "Es ist so unwirklich, wenn Menschen so jung sterben. Das ist alles nur traurig, traurig, traurig."
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(Süddeutsche.de/dpa/Reuters/AFP/infu)
Ich finde das gar nicht eigenartig, sondern folgerichtig: In beiden Fällen handelt es sich um industriell organisierte Scheinweltsysteme, deren einziges Ziel möglichst hohe Gewinne sind.
Eigenartig dass das gleiche auf die obere Finanzszene zutrifft.
Es ist wirklich kein Wunder, dass ein so hoher Prozentsatz der Akteure auf der Pop-Szene an Drogen hängt. Anders wären wohl das hysterische Publikum, die geldgierige Plattenindustrie und der Schrott (von Musik ist da kaum zu reden), mit dem sie ihr Geld verdienen, nicht zu ertragen.