In Polen hat eine Frau offenbar Hunde gemästet und getötet, und ihr Fett als Medizin verkauft. Die Polizei befreite 28 Tiere, die sich vor Leibesfülle kaum noch bewegen konnten.
Unappetitlicher Fall von Tierquälerei: Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, entdeckten die Beamten auf einem Bauernhof nahe der südpolnischen Stadt Tschenstochau (Czestochowa) 28 dick gefütterte Hunde und mehrere Behälter mit Fett. Eine Untersuchung solle nun klären, ob es sich dabei um Hundefett handele.
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Nach einem Bericht des polnischen Fernsehsenders TVN24 hat die 37-jährige Frau die Vorwürfe bereits eingeräumt. Ihr drohen demnach bis zu zwei Jahre Gefängnis wegen der Misshandlung von Tieren und der Verbreitung gesundheitsgefährdender Substanzen.
Die Hunde seien so überfüttert gewesen, dass einige kaum noch hätten laufen können, sagte die Tierschützerin Renata Mizera, die nach einem anonymen Hinweis die Polizei alarmierte. Zuvor hatte sie sich auf dem Bauernhof selbst als Käuferin ausgegeben und einen halben Liter Hundefett für 37 Euro erstanden.
Die Frau habe ihr gesagt, dass das Fett gesund sei und sie ihrer Tochter regelmäßig einen Löffel davon in den Tee tue, sagte Mizera. Unter den Hunden waren den Angaben zufolge auch Welpen. Sie wurden von einem Tierarzt versorgt, bevor die Tierschützer ihnen ein neues Zuhause suchen wollten.
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(AFP/grc)
Russland unter Putin
So eine grausame Tierquälerei! Da bleibt mir ja gleich meine Leberkas-Semmel im Hals stecken!
Wenn Gänse gestopft werden, findet (in Polen oder Frankreich) doch auch keiner was dabei. Und warum soll Hundefett gesundheitsgefährdend sein? Daß die meisten Europäer Hunde nicht als Nahrungsmittel betrachten, hat doch eher kulturelle Gründe, ist also eine willkürliche Entscheidung.