Eine gewaltige Explosion in einer Anlage des BP-Konzerns hat vermutlich 14 Arbeitern das Leben gekostet. Die Ursache der Explosion ist unklar.

Eine gewaltige Explosion in einer texanischen Ölraffinerie hat vermutlich 14 Arbeitern das Leben gekostet.

Unglück in Texas, AP

Ein Raffinerie-Arbeiter kann das Unglück nicht fassen. (© Foto: AP)

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Mehr als 100 Menschen erlitten Knochenbrüche oder Schnittverletzungen, wie BP-Werksdirektor Don Parus in Texas City mitteilte. Mehrere Stunden nach dem Unglück suchten Rettungskräfte in den Trümmern noch nach weiteren Opfern oder Überlebenden.

Die Explosion sei etwa zehn Mal so laut gewesen wie ein besonders lauter Donnerschlag bei einem Gewitter, sagte der Arbeiter Charles Gregory.

Er habe gerade einen Tank reinigen wollen, als plötzlich der Boden gezittert habe.

70 Meter hohe Flammen

Nach der Explosion schossen Flammen mehr als 70 Meter hoch in den Himmel. Die Anlage in Texas City, 56 Kilometer südöstlich von Houston, erstreckt sich über rund 500 Hektar.

Die Raffinerie beschäftigt 1800 Menschen und verarbeitet täglich rund 430.000 Barrel Rohöl (das Fass zu 159 Litern).

Die Explosion riss ein tiefes Loch in die Erde, zerstörte benachbarte Bürogebäude und bedeckte zahlreiche Fahrzeuge mit Asche. Anwohner spürten die Erschütterung selbst noch in einem Ukreis von acht Kilometern.

Die Ursache des Unglücks ist nicht bekannt; ein terroristischer Hintergrund wurde ausgeschlossen. Die Behörde für Sicherheit am Arbeitsplatz (OSHA) hatte im vergangenen Jahr technische Mängel in der Ölraffinerie beanstandet, nachdem es zu zwei Unglücksfällen gekommen war. Dabei kamen zwei Arbeiter ums Leben.

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(AP)