Nach dem brutalen Mord einer jungen US-Amerikanerin in Hamburg stoßen die Ermittler an ihre Grenzen: Zwei Tage bevor die Leiche der Frau gefunden wurde verläuft sich ihre Spur in Berlin. Der mutmaßliche Täter liegt nach einem Selbstmordversuch noch immer im Koma.
Der gewaltsame Tod einer jungen Amerikanerin in der vergangenen Woche in einem Hamburger Hotel gibt der Polizei weiter Rätsel auf. Die Ermittler suchen Zeugen, die das Opfer kurz vor der Tat gesehen haben. Nach Polizeiangaben lebte die 23-jährige Texanerin seit Juni bei einer Freundin in der Hansestadt und wollte dort studieren. Polizisten fanden die junge Frau am Donnerstag erstochen in einem Hotelzimmer.
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Mit diesem Foto der ermordeten Texanerin Brittany K. sucht die Hamburger Polizei nach Zeugen. (© dapd)
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Tatverdächtig ist ein 27-jähriger Tourist aus Griechenland. Er ist nach einem Suizidversuch allerdings noch nicht vernehmungsfähig. Nach bisherigen Ermittlungen der Mordkommission war die 23-Jährige aus Texas noch bis zum frühen Morgen des Dienstags vergangene Woche in Berlin. Wo sich die junge Frau bis zum Mittag des folgenden Tage aufgehalten hat, sei bisher unklar.
Dazu bitten die Ermittler um Mithilfe und haben daher ein Foto der jungen Frau veröffentlicht. Unklar blieb wegen der Vielzahl der Messerstiche auch nach der Obduktion der Leiche der genaue Todeszeitpunkt. Die Eltern hatten ihre Tochter am Sonntag als Opfer identifiziert.
Rätselhaftes Motiv
Gegen den mutmaßlichen Täter liegt ein Haftbefehl vor. Der Student steht unter dringendem Verdacht, die junge Frau getötet zu haben. Die Polizei entdeckte die Leiche in seinem Hotelzimmer. Sein mögliches Motiv ist allerdings noch völlig unklar.
Der 27-Jährige hatte sich aus etwa zehn bis zwölf Metern Höhe von einer Treppe am Hamburger Flughafen in die Tiefe gestürzt. In seinem Rucksack waren Schlüssel für das Hotel in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs. Er liegt nach Polizeiangaben im künstlichen Koma.
Der Beschuldigte hatte den Angaben zufolge am Dienstag in dem Drei-Sterne-Hotel im Stadtteil St. Georg eingecheckt. Am Mittwoch war er gemeinsam mit dem späteren Opfer in der Unterkunft gesehen worden.
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(sueddeutsche.de/dpa/leja)
Frauen in Saudi-Arabien