Mit dem Oktober findet auch das schöne Herbstwetter sein Ende. Nach den spätsommerlichen Temperaturen der jüngsten Zeit beginnt der November mit Werten um den Gefrierpunkt. Außerdem fällt der erste Schnee dieses Winters.

Verantwortlich für den Wetterumschwung sind die beiden vom Atlantik nahenden Orkantiefs "Britta I" und "Britta II". Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) heute in Offenbach berichtete, blasen sie ab Mittwoch Kaltluft arktischen Ursprungs nach Deutschland.

Herbst Berlin Alexanderplatz; ddp

Jetzt wird's ungemütlich: Der November beginnt mit Regen- und Schneeschauern (© Foto: ddp)

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Am Dienstag - dem letzten Oktobertag - beschert Hoch "Reginald" zumindest der Südhälfte Deutschlands noch einmal freundliches und mildes Herbstwetter mit Temperaturen zwischen 13 und 20 Grad. Im Norden soll es aber bereits regnen. Im Tagesverlauf arbeitet sich der Regen Richtung Süden vor. Bis zum Abend erreichen die Schauer in etwa die Pfalz, den Main und die Niederlausitz. Es wird recht windig, im Norden sogar stürmisch.

Der Mittwoch bringt stürmisches Schauerwetter. Im norddeutschen Flachland mischt sich Graupel dazu, örtlich sind auch Blitz und Donner dabei. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe des Tages von Norden her ab, vom Harz bis zum Erzgebirge auf etwa 300 Meter und am Alpenrand auf etwa 1000 Meter.

Auf freien Kuppen und Bergkämmen erwarten die Meteorologen schwere Sturm- und sogar Orkanböen. Der Brocken, mit 1142 Meter höchster Berg Norddeutschlands, könnte am Mittwoch nach Ansicht von Wetterbeobachter Ingo Scheit von der Brockenwarte erstmals in diesem Herbst ganz in weiß eingekleidet werden.

Im Norden erreichen die Temperaturen nur noch 5 bis 9, im Süden zunächst noch 8 bis 13 Grad. Gegen Abend sollen die Werte im Flachland nur noch zwischen 1 und 7 Grad liegen, im Bergland stellt sich allmählich Dauerfrost ein.

Frostige Temperaturen

In der Nacht zum Donnerstag wird das Thermometer nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes erstmals in diesem Herbst auf Werte um 0 Grad oder darunter sinken.

Am Donnerstag beruhigt sich das Wetter allmählich, im Bergland kann es auch tagsüber etwas schneien. Sonst scheint bei nur einzelnen Schnee- oder Schneeregenschauern häufig die Sonne. Der Wind lässt meist nach, nur im Osten und im höheren Bergland muss weiter mit starkem Wind gerechnet werden. Mit 4 bis 9 Grad bleibt es kalt.

Auch am Wochenende sollen die Temperaturen nicht steigen. Während es im Westen meist trocken bleiben soll, muss im Osten mit Schnee, Regen und Graupel gerechnet werden.

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(AP/dpa)