Stuss mit lustigGeldstrafe für pinke Parkscheibe

Pink ist das neue Blau, dachte eine Autofahrerin in NRW. Für so viel Eigenständigkeit muss sie nun eine Geldstrafe berappen. Ein Taxifahrer bekommt ein Bonbon in den falschen Hals und droht zu ersticken - doch ein Aufprall befreit ihn von der süßen Gefahr. In Bremen versucht sich ein Beamter nach einem Bagatell-Delikt als Lyriker.

Stuss mit lustig – Geldstrafe für pinke Parkscheibe

Die Bürokratie hat wieder zugeschlagen: Für die falsche Farbwahl bei der Parkscheibe hat eine Autofahrerin in Herten ein Knöllchen erhalten. Pink statt Blau? Das geht nicht - dachte vermutlich das zuständige Ordnungsamt. Dien Autofahrerin muss nun fünf Euro zahlen, wie eine Stadtsprecherin bestätigte. Die Stadt betonte außerdem, dass die Straßenverkehrsordnung die Farbe der Parkscheibe genau vorschreibe. Das Ordnungsamt habe deshalb Recht, wenn ein Bußgeld verhängt werde. Das Aussehen der Parkscheibe sei, genauso wie Verkehrsschilder, gesetzlich strikt geregelt. Auch handgeschriebene Zettel mit einer Uhr  seien nicht erlaubt. Die spinnen, die Deutschen!

dpa vom 31. Oktober 2012

Bild: iStock; Sophie Kaiser 29. Oktober 2012, 14:452012-10-29 14:45:00 © Süddeutsche.de/jobr/leja/vks