Im Streit um eine Videospielkonsole hat ein Student im kalifornischen Fresno einen Jugendlichen erschossen und zwei weitere verletzt. Der Täter stellte sich nach Verhandlungen mit Polizisten.
Die Polizei erklärte am Dienstag, der verdächtige 19-Jährige habe sich nach langen Verhandlungen mit den Beamten, seinen Eltern und einem Anwalt gestellt.
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"Dies ist kein weiteres VirginiaTech", hatte Polizeisprecher Jeff Cardinale unter Anspielung auf das Massaker an einer Universität, bei dem 33 Menschen ums Leben kamen, bereits zuvor gesagt. "Dies ist nur ein Streit zwischen einer Person und einer Gruppe." Den Verdächtigen identifizierte er als einen Studenten der Kriminologie.
Einer der Verletzten sagte der Nachrichtenagentur AP, der Schütze habe eine Spielkonsole und ein Spiel aus ihrer Wohnung gestohlen. Als sie ihn mit den Vorwürfen konfrontiert hätten, habe dieser plötzlich eine Waffe gezogen.
Der Verdächtige sagte nach der Bluttat per Mobiltelefon zunächst zu, er werde sich den Behörden stellen, tauchte dann aber zum vereinbarten Zeitpunkt nicht auf. Er hatte erklärt, er wolle sich einen Anwalt suchen. Schließlich stellte er sich doch.
Während der Suche nach dem Täter blieb die Universität geöffnet. "Die Polizei versicherte uns, dass der Campus sicher ist und wir warten auf weitere Neuigkeiten", sagte Universitätssprecher Tom Uribe. Die Universität benachrichtigte Studenten und Mitarbeiter und veröffentlichte eine Warnung auf ihrer Website.
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(AP)
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